Pustertal kam im dritten Finalspiel gut in die Partie, konnte aus einem frühen Powerplay jedoch kein Kapital schlagen. Die Hausherren zeigten sich hingegen erneut effizient und legten auch im dritten Spiel der Serie vor: Im ausverkauften Grazer Bunker fälschte Kevin Conley einen Schuss von Kapitän Korbinian Holzer in der zwölften Minute zum 1:0 ab. In weiterer Folge waren die Grazer am Drücker, Pustertal-Goalie Eddie Pasquale konnte sich aber einige Male auszeichnen.
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Die Hausherren gingen mit einer Überzahl in den Mittelabschnitt. Als die Südtiroler wieder vollzählig waren, verhinderte Nicolas Wieser den Ausgleich mit einem Big Save. Mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang den Wölfen dann der Ausgleich: Sie schnürten die 99ers ein, und Jonathon Blum traf ins Kreuzeck. Die Gäste verpassten es, das Spiel in einem weiteren Powerplay sogar zu drehen. Bei fünf gegen fünf legten die Grazer wieder vor, als sie das Spiel schnell machten und Nick Swaney alleine vor Pasquale eiskalt blieb. In der nächsten Überzahl stellte Marcus Vela auf 3:1.
Huber macht den Sack zu
Die 99ers gingen mit einem Powerplay in den Schlussabschnitt, und nach 50 Sekunden sorgte Paul Huber für die Vorentscheidung. Wenige Minuten später stellte Huber sogar auf 5:1. Die Gäste verkürzten durch Rok Tičar (47./PP) zwar noch einmal, Spannung kam aber keine mehr auf. Die Gastgeber gewannen mit 5:2 und haben am Mittwoch in Bruneck die erste Chance, den Meistertitel zu holen. Die in den Playoffs noch unbesiegten Grazer könnten damit als dritte Mannschaft eine „Perfect Postseason“ schaffen.
