Zum Auftakt hatten die Golden Knights noch mit 5:4 gewonnen, auch im zweiten Spiel sah es nach einer 2:0-Führung nach dem zweiten Drittel gut aus. Doch Carolina, das als bestes Team der Hauptrunde im Osten auch am Freitag Heimrecht genoss, drehte das Match im dritten Abschnitt, bevor Vegas kurz vor dem Ende doch noch den Ausgleich erzielte.
In der Overtime wurde dann Seth Jarvis für die Hurricanes mit seinem Siegtreffer zum umjubelten Helden.
"Wir haben unsere Emotionen hervorragend im Griff gehabt. Ich glaube, wir haben uns nie zu sehr mitreißen lassen, sind nie zu sehr in ein Tief gefallen, sondern haben einfach weitergemacht", sagte Jarvis: "Und genau das liebe ich an dieser Mannschaft – wir kommen immer wieder zurück."
Spiel drei der Serie steigt in der Nacht auf Sonntag deutscher Zeit, dann haben erstmals die Vegas Golden Knights, Vierter in der Hauptrunde in der Western Conference, Heimrecht.
Das zweitjüngste Team der Liga wurde erst 2018 neu gegründet und steht zum dritten Mal im Finale, 2023 gelang der Gewinn des Stanley Cup. Carolina war zuletzt 2006 Meister.
