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Melsungen zwingt Magdeburg in die Knie – Siege für Flensburg und Füchse

Aktualisiert
Mit vereinten Kräften: Melsungens Abwehr stoppt Albin Lagergren
Mit vereinten Kräften: Melsungens Abwehr stoppt Albin LagergrenČTK / imago sportfotodienst / Franziska Gora/Jan Huebner

Handball-Meister SC Magdeburg ist als erste Mannschaft des zuvor makellosen Bundesliga-Spitzentrios gehörig ins Stolpern geraten. Nach einer missratenen ersten Halbzeit unterlag das Team von Cheftrainer Bennet Wiegert am Sonntagabend beim European-League-Sieger MT Melsungen mit 34:37 (14:19), durch die erste Pflichtspielniederlage der Saison rutschte die Mannschaft auf Tabellenplatz vier ab (8:2 Punkte).

In Kassel leisteten sich die Magdeburger, als einziger deutscher Vertreter noch ungeschlagen in der Champions League, in einer kuriosen ersten Halbzeit ungewöhnliche Aussetzer. Bis zu sieben Tore gerieten die Gäste in Rückstand, offensiv gelang nicht viel - lediglich auf Felix Claar war Verlass, sieben Tore steuerte der Schwede in Halbzeit eins bei. 

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Flensburg an der Spitze

Nach der Pause wurde es gegen furiose Melsunger nicht besser, gegen die Angriffsvariabilität der Gastgeber fand der SCM kaum eine Lösung.

Zuvor war der Titelverteidiger noch im Gleichschritt mit den beiden Spitzenklubs aus dem Norden marschiert, anders als Magdeburg konnte die SG Flensburg-Handewitt zeitgleich aber auch ihr fünftes Saisonspiel gegen den HC Hamburg mit 37:34 (19:16) gewinnen. Rekordmeister THW Kiel siegte bereits am Vortag (beide 10:0 Punkte), musste die Tabellenspitze aufgrund der schlechteren Tordifferenz aber wieder an den Rivalen abgeben.

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Füchse siegen zum dritten Mal in Serie

Die Füchse Berlin haben dagegen den dritten Sieg in Folge geholt. In der Neuauflage des diesjährigen Pokalfinales beim noch punktlosen Schlusslicht Bergischer HC setzten sich die Gäste am Sonntag mit 37:26 (15:9) durch. Bester Werfer für das Team von Cheftrainer Nicolej Krickau war der dänische Welthandballer Mathias Gidsel mit elf Treffern.

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Am Nachmittag wurde das Team um Superstar Gidsel in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle kaum vor Probleme gestellt. Der Bergische HC, für das Highlightspiel von seiner Spielstätte in Wuppertal extra in die deutlich größere Halle umgezogen, konnte nur in den ersten zwanzig Minuten mithalten.

 

In der Liga rangieren die Hauptstädter damit zunächst weiterhin nur auf Rang vier, denn noch hält sich das Trio an der Spitze vollkommen makellos: Während Rekordmeister THW Kiel seine perfekte Bilanz mit Sieg fünf im fünften Spiel bereits ausbaute, sind die SG Flensburg-Handewitt und Meister SC Magdeburg am Sonntagabend (18.00 Uhr/Dyn) noch gefordert.