Bundesliga LIVE: Topspiel in Wolfsburg – Meister Bayern zu Gast bei den Wölfen

Aktualisiert
Bundesliga: 33. Spieltag LIVE bei Flashscore
Bundesliga: 33. Spieltag LIVE bei FlashscoreFlashscore // Marco Steinbrenner / DeFodi Images / Profimedia

Die Bundesliga-Saison neigt sich dem Ende entgegen. Bevor es aber soweit ist, stehen sowohl im Rennen um die UEFA Champions League als auch im Kampf um den Klassenerhalt noch einige spannende Entscheidungen auf dem Programm. News, Ergebnisse, Stimmen: Mit Flashscore verpasst du auch am 33. Spieltag der Fußball-Bundesliga keine aktuelle Entwicklung.

Nächste Highlights

BEENDET

VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen - 3:1

RB Leipzig vs. FC St. Pauli - 2:1

TSG Hoffenheim vs. Werder Bremen - 1:0

FC Augsburg vs. Borussia Mönchengladbach - 3:1

18:30 Uhr - live bei Sky

VfL Wolfsburg vs. Bayern München

Bundesliga-Tracker LIVE

SAMSTAG, 9. MAI

17:40 Uhr - AUFSTELLUNGEN WOLFSBURG vs. BAYERN - Der VfL Wolfsburg setzt auf die gleiche Startelf, die dem SC Freiburg in der Vorwoche ein 1:1 abgetrotzt hat. Auffällig ist mit Blick auf die Bank aber auch: Mohammed Amoura und Kevin Paredes fehlen. "Disziplinarische Gründe" sollen Schuld am Fehlen haben.

Bei den Bayern wird nach dem Champions-League-Aus etwas rotiert. Urbig hütet anstelle von Neuer das Tor, zudem verteidigen Kim, Ito und Bischof für Tah, Upamecano und Bischof. Goretzka rutscht für Pavlovic ins defensive Mittelfeld, offensiv beginnt Jackson statt Diaz. 

Aufstellungen: Wolfsburg vs. Bayern
Aufstellungen: Wolfsburg vs. BayernFlashscore

17:32 Uhr - SPIELENDE - Stuttgart gewinnt das Topspiel gegen Leverkusen mit 3:1 (2:1). Nachdem Demirovic' Treffer (47.) einkassiert wurde, traf Undav (58.) zum Endstand. Auch Leipzig feiert einen Sieg im Kampf um Europa und darf mit der Königsklasse planen. Orban (55.) erhöhte kurz nach der Pause, Ceesay (86.) verkürzte zu spät zum 2:1 (1:0). Ohne weitere Tore gewinnt auch Hoffenheim mit 1:0 gegen Bremen.

In Augsburg ging das Toreschießen derweil munter weiter. Fellhauers Doppelpack (69.) wurde noch einkassiert, Gregoritsch (72.) schnürte wenig später aber seinen. Reyna (90.+2) erzielte den späten Ehrentreffer zum 3:1-Endstand. Zu den Spielberichten

Bundesliga-Tabelle nach den Samstagnachmittagsspielen des 33. Spieltags.
Bundesliga-Tabelle nach den Samstagnachmittagsspielen des 33. Spieltags.Flashscore

17:21 Uhr - TOOOR FÜR GLADBACH - Einen Chipball in den Strafraum kann Reitz akrobatisch annehmen. Im Anschluss hat er das Auge für Reyna, der nur noch ins leere Tor schieben muss.

17:15 Uhr - TOOOR FÜR ST. PAULI - Geht hier noch was? St. Pauli kommt in Person von Ceesay zum 1:2 und ist dem Punkt damit plötzlich wieder ganz nah. Ein Tor und man würde auf Platz 16 springen.

17:01 Uhr - TOOOR FÜR AUGSBURG - Wieder kommt Augsburg über links zu leicht durch. Kömür kann nach innen ziehen und schießt aufs lange Eck. Nicolas kann nur zur Seite abwehren, wo jedoch Gregoritsch spekulativ hingelaufen ist und folglich abstauben kann.

16:52 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Eben wurde das 3:1 noch einkassiert, jetzt zählt es. Leweling bringt den Ball scharf in die Mitte, wo Undav Körperkontrolle beweist und den Ball ins Tor drückt.

16:43 Uhr - TOOOR FÜR LEIPZIG - Wieder ist es eine Ecke, die St. Pauli um die Ohren fliegt. Dieses Mal kommt sie von rechts und findet den Kopf von Orban. Von dort fliegt der Ball im Bogen ins lange Eck.

16:33 Uhr - BEGINN 2. HALBZEIT - Weiter geht's! St. Pauli will im Kampf um Platz 16 noch punkten und auch im Kampf um die Champions League sind die Spiele noch nicht entschieden.

16:23 Uhr - HALBZEIT - Einiges an Tore in dieser ersten Hälfte. Stuttgart führt im Kampf um die Champions League mit 2:1 gegen Leverkusen. Garcia (1.) traf zur frühen Führung der Werkself, Demirovic (5.) und Mittelstädt (45.+7/FE) drehten das Spiel. Auch Leipzig liegt auf Sieg-Kurs: Schlager (45.) traf zur 1:0-Pausenführung gegen St. Pauli.

Bremen spielt seit der 5. Minute in Unterzahl, nachdem Sugawara für ein grobes Foulspiel vom Platz gestellt wurde. Touré (26.) traf schließlich zum 1:0 für Hoffenheim. Eine einseitige Partie gibt es in Augsburg zu bestaunen, wo Gregoritsch (24.) und Fellhauer (42.) für einen 2:0-Pausenstand sorgen. Ein weiterer Gregoritsch-Treffer (28.) wurde wegen Abseits wieder einkassiert.

16:22 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Nach einer Flanke von links will Demirovic zum Ball, doch Tapsoba stellt dem Bosnier ein Bein. Nach langem VAR-Einsatz gibt es den Strafstoß. Mittelstädt nimmt sich den Ball und chipt diesen halblinks ins Tor, Flekken springt in die andere Richtung.

16:16 Uhr - TOOOR FÜR LEIPZIG - Eine Ecke landet bei Baumgartner, dessen Kopfball jedoch hängen bleibt. Im Gestocher landet der Ball im Fuß von Schlager, der aus der Drehung die Kugel unter die Latte setzt.

16:12 Uhr - TOOOR FÜR AUGSBURG - Immer wieder ist es die linke Augsburger Seite, die viel zu offen ist. Dieses Mal ist es Fellhauer, der frei vor Nicolas auftaucht und ins lange Eck einschiebt.

15:56 Uhr - TOOOR FÜR HOFFENHEIM - Stages Rückpass zu Pieper ist zu ungenau und wird zum Eckball. Diesen führt Asllani schnell aus und überrascht die Bremer Hintermannschaft. Über Kramaric landet der Ball bei Touré, dessen Abschluss oben rechts einschlägt.

15:53 Uhr - TOOOR FÜR AUGSBURG - Mit feinstem Augsburger Tiki-Taka kombinieren sich die Gastgeber nach vorne. Fellhauer scheitert aus spitzem Winkel noch an Nicolas, Gregoritsch steht wie ein echter Mittelstürmer genau richtig zum abstauben.

15:36 Uhr - TOOOR FÜR STUTTGART - Alles wieder offen! Nartey spielt Demirovic rechts im Strafraum frei. Der Bosnier schließt kompromisslos ab und verwandelt unten links.

15:34 Uhr - PLATZVERWEIS FÜR BREMEN - Ist das bitter für Werder, die hier nach 4 Minuten in Unterzahl geraten. Sugawara tritt Touré im Zweikampf ungestüm auf die Wade und sieht dafür nach VAR-Einsatz die berechtigte rote Karte.

15:31 Uhr - TOOOR FÜR LEVERKUSEN - Hendriks verliert an der Mittellinie gegen Maza den Ball, dann kontert Leverkusen mit 4 gegen 2. Kofane steckt auf Garcia, der links unten verwandelt.

15:30 Uhr - ANPFIFF - Los geht's! Kampf um die Champions League und Abstiegskampf – wir haben heute alles dabei.

14:48 Uhr - Trotz Tabellenplatz 17 sieht Alexander Blessin beim FC St. Pauli "keine Untergangsstimmung". Wenn man heute punktet, habe man im direkten Duell mit dem VfL Wolfsburg am 34. Spieltag alles "in der eigenen Hand". Wichtig sei heute, dass man individuell auf der Höhe ist, und die Vorwochen nicht wiederholt, als man "durch einfache Fehler gekillt wurde."

14:36 Uhr - AUFSTELLUNGEN AUGSBURG vs. M'GLADBACH - Der FC Augsburg geht mit drei Wechseln ins Duell mit Borussia Mönchengladbach. Jakic ersetzt Massengo, Wolf nimmt den rechten Flügel von Fellhauer ein. Offensiv greift Kömür statt Claude-Maurice an.

Bei den Fohlen ersetzt Rückkehrer Diks den gelbgesperrten Elvedi, zudem greift Machino statt des angeschlagen fehlenden Tabakovic an.

Aufstellungen: Augsburg vs. M'Gladbach
Aufstellungen: Augsburg vs. M'GladbachFlashscore

14:31 Uhr - AUFSTELLUNGEN HOFFENHEIM vs. BREMEN - Während die TSG Hoffenheim auf die gleiche Startelf vom 3:3 gegen Stuttgart vertraut, kommt es beim SV Werder zum Startelfdebüt des 20-jährigen Musah, der Milosevic auf die Bank verdrängt. Außerdem beginnt Njinmah statt Coulibaly – Bremen kehrt zur Viererkette zurück.

Aufstellungen: Hoffenheim vs. Bremen
Aufstellungen: Hoffenheim vs. BremenFlashscore

14:28 Uhr - AUFSTELLUNGEN LEIPZIG vs. ST. PAULI - In Leipzig setzt Ole Werner auf vier Wechsel. Die zuletzt angeschlagenen Raum und Lukeba rutschen für Bitshiabu und Finkgräfe ins Team. Außerdem ersetzen Gruda und Ouedraogo Seiwald und Nusa.

Bei den Gästen gibt es drei Veränderungen: Wahl, Mets und Irvine werden durch Kaars, Metcalfe und Oppie vertreten. 

Aufstellungen: Leipzig vs. St. Pauli
Aufstellungen: Leipzig vs. St. PauliFlashscore

14:23 Uhr - AUFSTELLUNGEN STUTTGART vs. LEVERKUSEN - Die ersten Aufstellungen des Tages kommen aus Stuttgart. Der VfB setzt nach dem 3:3 bei Hoffenheim auf vier Wechsel. Chema ersetzt den rotgesperrten Karazor, zudem rutschen Mittelstädt, Nartey und Demirovic für Vagnoman, Jaquez und El Khannouss ins Team.

Auf der Gegenseite vertraut Hjulmand der nahezu gleichen Elf wie beim 4:1 gegen RB Leipzig. Einzige Ausnahme: Tella fehlt kurzfristig mit muskulären Problemen und wird von Kofane vertreten.

Aufstellungen: Stuttgart vs. Leverkusen
Aufstellungen: Stuttgart vs. LeverkusenFlashscore

9:15 Uhr - An beiden Enden der Tabelle ist zwei Spieltage vor Schluss noch nichts entschieden, doch am 33. Spieltag kann sich dies ändern. In Leipzig musste man sich zwar von der Vizemeisterschaft verabschieden, doch ein Sieg gegen den FC St. Pauli würde für RB die Champions-League-Qualifikation bedeuten. Doch auch ohne Sieg wäre man weiterhin Dritter und hat die Königsklasse weiter in der eigenen Hand.

Auch für Gegner St. Pauli ist die Partie immens wichtig. Zum einen benötigt man zwei Siege, um die theoretische Chance auf den direkten Klassenerhalt zu wahren, zum anderen will man im Kampf um den Relegationsplatz vorlegen. Mit einem Punkt oder gar einem Sieg wäre man vorerst auf Platz 16. Dies würde die direkten Konkurrenten aus Wolfsburg und Heidenheim unter Druck setzen.

Tabelle: Bundesliga
Tabelle: BundesligaFlashscore

Dann wäre da noch der Kampf um die europäischen Plätze. Im direkten Duell trifft der Tabellenfünfte VfB Stuttgart auf den Tabellenvierten Bayer Leverkusen. Im Dreikampf um Platz 4 (oder vielleicht auch noch Platz 3) können sich die Schwaben eigentlich kein Unentschieden leisten. Zum einen müsste man am letzten Spieltag drei Tore auf Bayer Leverkusen aufholen, zum anderen könnte Hoffenheim bereits an diesem Spieltag ebenfalls vorbeiziehen, was auch Leverkusen schaden würde.

Die TSG spielt zu Hause gegen Werder Bremen und hat damit den vermeintlich leichtesten Gegner des Trios vor der Brust. Dass der SVW jedoch auch gefährlich werden kann, zeigte das letzte Spiel ins Sinsheim. Hoffenheim führte nach 12 Minuten mit 3:0, ehe Stanley Nsoki vom Platz flog. Werder glich noch vor der Pause aus und gewann dank eines Hattricks von TSG-Transferziel Jens Stage schließlich mit 4:3.

Hoffenheim vs. Bremen – 29.09.2024
Hoffenheim vs. Bremen – 29.09.2024Flashscore

Der formstarke FC Augsburg möchte noch nach Europa, muss dafür aber auch an den letzten beiden Spieltagen Siege einfahren. Vier Punkte trennen einen aktuell zum SC Freiburg, bei sechs Toren Unterschied wird das Hoffen, dass ein Unentschieden reicht, wohl aber vergebens sein. Einen ersten Schritt möchte man gegen Borussia Mönchengladbach machen. Die Fohlen sind jedoch zuletzt ebenfalls wieder gefestigt unterwegs und holten fünf Punkte aus den letzten drei Spielen.

Am Abend geht es dann für den VfL Wolfsburg um vieles. Die Wölfe werden wissen, wie St. Pauli am Nachmittag spielte und wissen, was benötigt wird. So oder so ist klar: Ein Sieg würden die eigenen Chancen auf den Relegationsplatz oder womöglich noch Platz 15 immens steigern. Das Problem: Der FC Bayern reist nach Niedersachsen. Zwar spielte der Meister zuletzt zweimal vogelwild, rotierte dabei aber auch viel, um Kräfte für die Champions League zu sparen – was nun nicht mehr nötig ist.

FREITAG, 8. MAI

23:47 Uhr - Es war viel los am letzten Heimspieltag des BVB. Viele emotionales Abschiede und eine gewonnene Vizemeisterschaft. Eintracht-Trainer Riera hat inzwischen von Sportvorstand Krösche vermittelt bekommen, dass er auch am letzten Spieltag am Seitenrand stehen wird.

Doch bevor es zum Frankfurt Heimspiel gegen den VfB Stuttgart kommen wird, stehen die restlichen acht Begegnungen des 33. Spieltages an. In der morgigen Samstagskonferenz wird der Fokus vor allem auf dem Kampf um die Champions League liegen. Während RB Leipzig es mit dem FC St. Pauli zu tun bekommt, treffen mit Leverkusen und Stuttgart zwei direkte Konkurrenten aufeinander. Und auch die TSG Hoffenheim ist gegen Werder Bremen im Einsatz.

Mit Flashscore verpasst du nichts aus der Konferenz und bist auf beim abendlichen Topspiel zwischen dem FC Bayern und dem VfL Wolfsburg LIVE mit dabei.

33. Spieltag der Fußball-Bundesliga
33. Spieltag der Fußball-BundesligaFlashscore

23:29 Uhr - INTERVIEW KOVAC 

Für BVB-Trainer Niko Kovac stand ein später Einsatz von Niklas Süle nicht zur Debatte. Der Kroate hat den heutigen Unparteiischen Patrick Ittrich ein Tag vor dem Spiel zufällig beim Abendessen getroffen und meinte schmunzelnd, dass der Schiedsrichter "nicht abpfeifen darf, bevor der Nikki (Süle) eingewechselt wurde". Schon bei den Bayern betreute Kovac den Verteidiger und gratuliert ihm zu einer "tollen Karriere".

Im Spiel ist seine Mannschaft "mit dem frühen Nackenschlag nicht gut reingekommen". Doch etwa nach einer Viertelstunde hat sich das Blatt gewendet und der BVB hat das "Tempo diktiert und sich einige Chancen herausgespielt". Aber auch der heutige Gegner "hat ein gutes Spiel gemacht". 

Die gelegentlich Kritik über den Spielstil seiner Mannschaft lässt er nicht zu nah an sich ran. Das Stadion weiß er hinter sich. Vor allem bei Heimspielen "unterstützen sie die Fans immer". Deshalb müsse man die nicht zu Ende gehende Saison "richtig einordenen". Er selbst ist "stolz auf die Mannschaft" und "fühlt sich der wohl" in Dortmund. Als Wehmutstropen sieht er das Abschneiden in der Champions League. Da sei man "eine Runde zu früh raus"

23:12 Uhr - INTERVIEW RIERA 

Frankfurts Cheftrainer war grundsätzlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft aber natürlich "über das Ergebnis enttäuscht". Eines ist aber sicher für den Spanier: "Die Spieler haben alles für das Trikot und die Fans gegeben". Trotz der Niederlage hat er eine "gute Reaktion" gezeigt.

Vor allem die "Zuspiele von den Innenverteidigern ins Zentrum" hat seine Mannschaft gut verteidigt. Wären die Leistungen öfter wie heute, stünde man besser da. Zum Schluss dann noch eine Art Bewerbungsschreiben für eine weitere Zusammenarbeit in der Mainmetropole. Denn Riera ist sich sicher, wenn er "mehr Zeit bekommt, wird er das Team weiter verbessern".

22:57 Uhr - INTERVIEW SÜLE/BRANDT

Dann wurde es emotional. Zum Abschied aus Dortmund sprachen Julian Brandt und Niklas Süle gemeinsam über ihr letztes Heimspiel für den BVB. Der Verteidiger, der im Sommer seine aktive Karriere beenden wird bedankt sich beim Stadion für einen "schönen Tag und schönen Rahmen heute" und auch beim Trainer "noch ein paar Minuten, für sein 300. Spiel bekommen zu haben". Vor allem "nach vier schwierigen Jahren" findet er so eine Reaktion der Fans "nicht selbstverständlich". Die "letzten 48 Stunden waren turbulent", aber jetzt will er unbedingt "in den letzten Woche noch ein wenig Spaß haben".

Denn dann trennen sich die professionellen Wege der beiden Freunde, die bereits "seit der U16 (DFB)" zusammen kicken. Trotz der innigen Beziehung wollte der offensive Mittelfeldspieler seinen Kumpel bei der Entscheidung nicht beeinflussen und war da "sehr vorsichtig". Ein Karriereende "verlangt viel Mut in dem Alter". Zudem sind seine "Gründe absolut nachvollziehbar". 

Es war auch sein letztes Spiel vor der Dortmunder Heimkulisse und während des Spieltages "tritt die Wehmut dann schon ein". Generell wird man "vieles erst nachher realisieren". Eine Entscheidung über die Zukunft hat der 30-Jährige allerdings noch nicht getroffen. Da macht er "eins nach dem anderen" und fokussiert sich nun auf das letzte Spiel in Bremen. Ausgerechnet in der Stadt, in der er seine Familie und viele gute Freunde hat. Humorvoll befürchtet er, dass der ein oder andere da vermuten könne "er hätte am Spielplan mitgearbeitet".  

22:39 Uhr - INTERVIEW GÖTZE 

Die erste Stimme nach dem Spiel kommt vom eingewechselten Ex-Dortmunder Mario Götze. In einem Topspiel im Signal Iduna Park "muss man bis zur letzten Minute verteidigen, um keine Gegentore zu bekommen". Das ist ihnen vor allem kurz vor der Halbzeit passiert. Der Doppelschlag vor dem Seitenwechsel war selbstredent ein "ungünstiges Timing". Am Freitagabend waren die Gastgeber "in den entscheidenden Momenten da" und gehen so als Sieger vom Platz. 

Nun "muss man das Wochenende abwarten" und dann auf die Tabelle schauen. Im Anschluss wird man sich "voll auf Stuttgart konzentrieren". Liebe Worte richtet der 33-Jährige dann noch an den Ex-Kollegen Niklas Süle. Der Verteidiger hat eine "sensationelle Karriere gehabt" und kann sich nach großen Erfolgen "jetzt auf die Zeit danach freuen."

22:24 Uhr - SPIELENDE - Die Frankfurter Eintracht schafft es in den Schlussminuten nicht mehr sich für den Last-Minute-Ausgleich des BVB im Hinspiel zu revanchieren. Damit gewinnt Borussia Dortmund das letzte Heimspiel zur Saison zum Abschied von Brandt, Süle, Öczan und Kehl. Damit sind die Schwarz-Gelben ganz offiziell deutscher Vizemeister. Und für die Adlerträger wird es im Kampf um die europäischen Plätze nun ganz schwer. Damit könnte auch Rieras Zeit in Frankfurt zu Ende sein. Zum gesamten Spielbericht

Statistiken BVB vs. Frankfurt
Statistiken BVB vs. FrankfurtFlashscore / Opta by StatsPerform

22:17 Uhr - Direkt nach dem Anschlusstreffer kommen die Frankfurter erneut gefährlich vor den Kasten von Kobel. Doch Bahoya verpasst ganz knapp den Ausgleich. Geht da wirklich noch was? Revanchiert sich die Eintracht für den ganz späten Ausgleich der Dortmunder im Hinspiel?

22:16 Uhr - TOOOR FRANKFURT - Kaum schreibt man die Frankfurt ab, da zappelt der Ball im Netz. Ein gutes Zuspiel in die Tiefe auf Knauff ermöglicht den Treffer. Der Ex-Dortmunder scheitert erst noch an Kobel, doch Joker Burkardt ist hellwach und schiebt ein.

22:15 Uhr - Frankfurt läuft langsam aber sicher die Zeit davon. Noch sind fünf Minuten in der regulären Spielzeit zu absolvieren, doch die Gäste brauchen weiterhin zwei Tore, um zumindest einen Punkt aus Dortmund zu entführen. Darauf lässt aktuell aber recht wenig schließen.

22:04 Uhr - TOOOR DORTMUND - Das wird wohl die Entscheidung in der 72. Minute gewesen sein. Frankfurt lässt einige Möglichkeiten auf den Ausgleich aus und jetzt muss Zetterer ein drittes Mal hinter sich greifen. Der junge Inacio macht seine ausgelassene Topchance aus dem ersten Durchgang wieder gut und erhöht auf 3:1 für den BVB.

Mit der Spielunterbrechung kommt es zu einer emotionalen Auswechslung. Julian Brandt wird ein letztes Mal vor den heimischen Fans im Signal Iduna Park gefeiert und Felix Nmecha gibt nach langer Verletzung sein ersehntes Comeback.

21:55 Uhr - Durch seinen frühen Treffer zum 1:0 reiht sich Can Uzun in eine ganz besondere Riege ein. Der 20-Jährige ist neben Andreas Möller, Bum-Kun Cha, Rüdiger Wenzel und Oskar Lotz erst der fünfte Frankfurter, der sowohl im Hin- als auch im Rückspiel gegen Borussia Dortmund trifft. 

Vor wenigen Minuten kommt der Ex-Nürnburger erneut zum Abschluss. Aus zentraler Position schafft er es diesmal aber nicht, Kobel zu überwinden. 

21:44 Uhr - Die Gäste aus Frankfurt lassen sich von dem späten Doppelschlag zum Ende der ersten Halbzeit nicht komplett aus dem Konzept bringen lassen. Spielerisch hat die Mannschaft von Albert Riera dennoch ihre Probleme. Nachdem man die schwarz-gelben Offensivbemühungen unterbinden konnte, kamen die Hessen durch Chaibi selbst in eine ausgezeichnete Abschlussposition. Der Algerier bringt die Kugel auch im Netz unter, stand beim Zuspiel aber knapp im Abseits. 

In der 57. Minute kommt dann auch der erste Doppelwechsel der Eintracht. Götze und Bahoya ersetzen Dahoud und Chaibi.

21:35 Uhr - ANPFIFF 2. HALBZEIT - Alle 22 Akteure befinden sich wieder auf dem Grün des Signal Iduna Parks. Beide Trainer haben auf Wechsel in der Pause verzichtet und so eröffnet der Unparteiische Patrick Ittrich, der heute sein letztes Spiel leitet, den zweiten Spielabschnitt in Dortmund. Wie reagieren die Gäste aus Frankfurt auf den Doppelschlag des BVB kurz vor der Pause? 

21:20 Uhr - HALBZEIT - Das wars von der ersten Halbzeit aus Dortmund. Eintracht Frankfurt schockt den Signal Iduna Park ganz früh durch das Tor von Uzun. Doch dann werden die Hessen immer passiver und lassen sich von den Hausherren hinten rein drücken. Nach 15 Minuten lag die Kontrolle komplett beim Tabellenzweiten. 

Die Adlerträger überleben die erste Druckphase und kommen dann selbst wieder zu guten Möglichkeiten. Doch in den Schlussminuten des ersten Durchgang sehen die Gäste defensiv gleich zwei Mal schlecht aus. Und so sorgt der Doppelschlag von Guirassy und Schlotterbeck noch vor dem Seitenwechsel für die BVB-Führung.

Statistiken 1. HZ: BVB vs. SGE
Statistiken 1. HZ: BVB vs. SGEFlashscore / Opta by StatsPerform

21:17 Uhr - TOOOR DORTMUND - Wie so oft verliert Frankfurt nach dem ersten Gegentreffer ein wenig ihr Konzept. Zu passiv lassen sie Bellingham den Steckpass auf Beier. Der heutige linke Schienenspieler findet Schlotterbeck am Fünfmeterraum, der wie schon Guirassy mit dem ersten Kontakt ins lange Ecke trifft. Damit haben die Dortmunder die Partie bereits vor der Pause gedreht.

21:14 Uhr - TOOOR DORTMUND - Brandt lässt Theate nach einem hohen Ball schlecht aussehen. Dann gibt Eintracht Frankfurt Ryerson einmal zu viel Platz und der Norweger findet mit seiner Flanke den genau im richtigen Moment eingelaufenen Guirassy. Der Toptorjäger des BVB macht es dann ausgezeichnet und bringt die Kugel mit einem Kontakt im langen Eck unter.

21:08 Uhr - Nun trauten sich auch die Franfurter mal wieder in die Offensive. Gleich zweimal kommen sie gefährlich vor den Kasten von Kobel. Zunächst bedient Uzun den durchgestarteten Chaibi, doch dem Algerier gelingt es nicht Kalimuendo im Zentrum zu finden. Kurze Zeit später landet die Kugel bei Doan, der vom rechten Flügel in die Mitte zieht und mit seinem starken linken Fuß das Dortmunder Tor nur sehr knapp verfehlte.

21:00 Uhr - Borussia Dortmund erhöht den Druck und kommt immer häufiger zu guten Abschlüssen. Erst war es Brandt der Zetterer aus etwas spitzem Winkel erneut geprüft hat, ehe Bellingham seine Glück von der Strafraumgrenze versucht hat. Beide Male war der Frankfurter Schlussmann aber zu Stelle und pariert souverän.

20:49 Uhr - Nun gibt auch die Offensive des BVB ein Lebenszeichen von sich. Eine erste Torannährung von Sabitzer verfehlt den Frankfurter Kasten noch, kurze Zeit später musste dann aber Zetterer sein ganzes Können zeigen. Nach Flanke Brandt kommt Inacio viel zu frei zum Kopfball. Doch aus frünf Metern schafft der junge Italiener es nicht, seinen Abschluss besser zu platzieren. So ist der Eintracht-Keeper hellwach auf seinem Posten und verhindert den sicher geglaubten Ausgleich.

20:44 Uhr - Nicht nur aufgrund des frühen Führungstreffers kommt Eintracht Frankfurt in der Anfangsviertelstunde gut in die Partie. Sie konnten sich zwar nach dem Tor durch Can Uzun keine weitere Chance erspielen, doch auf der anderen Seite verteidigen sie alle Bemühungen der Gastgeber problemlos weg. Die Stimmung von beiden Fanlagern ist ausgezeichnet. Nun müssen sich die 22 Akteute dieser Performance nur noch nachziehen.

20:33 Uhr - TOOOR FRANKFURT - Was für ein Auftakt für die Hessen! Dahoud dribbelt gleich mehrere gelb-schwarze Verteidiger aus und bedient dann den im Strafraum lauernden Uzun, der direkt in die Mitte zieht und zügig abschließt. Der Türke zirkelt die Kugel gekonnt ins lange Eck und lässt Gregor Kobel im Tor keine Abwehrchance.

20:30 Uhr - ANPFIFF - Mit einer beeindruckenden Choreo empfangen die BVB-Fans ihre Mannschaft beim Einlaufen im Signal Iduna Park. Die Dortmunder wollen sich endgültig die Vizemeisterschaft sichern und die Gäste aus Frankfurt brauchen "im Endspiel" unbedingt Punkte, um die Chance auf Europa zu wahren. Rein geht's in die erste Partie des 33. Spieltages!

20:17 Uhr - INTERVIEW KRÖSCHE/RIERA

Die Stimmung ist unruhig in der Mainmetropole. Sportvorstand Markus Krösche äußerte sich bei Sky zur Stellung des Trainers. Er erlebte Riera "sehr fokussiert" unter der Woche. Nach dem enttäuschenden HSV-Spiel waren "alle sehr enttäuscht". Und jetzt geht es darum "soviele Punkte wie möglich zu holen". 

Im Februar fand Riera "keine einfache Situation" wieder und die "Mannschaft war nicht stabil". Die Einstellung bereut Krösche nicht. Er wusste, dass der Spanier eine "sehr starke Persönlichkeit" hat, aber auch "als Spieler sehr viel Erfahrungen sammelte und einiges mitbringt". Generell "trägt er sein Herz auf der Zunge" und hat konträr zu Medienberichten ein "ganz normales Verhältnis" mit der Mannschaft. In solch einer Saison ist es aber normal, dass "alle etwas unzufriedener" sind. Nun geht es vor allem "um die Leistungen auf dem Platz", denn die Mannschaft ist viel zu häufig "nicht an ihre Leistungsgrenze gekommen".

Auch der Trainer selbst sprach über sich und seine Arbeit vor dem Anpfiff. Er freut sich am Freitagabend auf ein "großes Spiel". Die Ergebnisse blieben zuletzt aus und auch die Leistungen haben nicht gestimmt. Manchmal ist es simple und es "geht im Fußball um Siege". Trotz der liegengelassenen Punkte "sind sie aber immer noch am Leben" und müssen in den letzten beiden Partien "weiter an Europa glauben".

Gegen den Tabellenzweiten "müssen die erfahrenen Spieler jetzt vorangehen". Der auf der Bank sitzende Mario Götze, der viel Erfahrung mitbringt "wird heute seine Minuten bekommen". In der Trainingswoche standen vor allem die nötige "Kompaktheit und Geschlossenheit im Team" im Fokus. Gegenb solch eine Topmannschaft "muss man zusammen leiden". Die Gerüchte um seine vorzeitige Entlassung "kann er nicht kontrollieren" und setzt das Augenmerk auf seinen Job und darauf "die Mannschaft bestmöglich einzustellen". 

20:04 Uhr - INTERVIEW ZETTERER - Die letzten Wochen waren nicht einfach bei Eintracht Frankfurt. Michael Zetterer gab nach der Busankunft bei Sky Einblicke in seine Gedanken. Obwohl die "Ausgangslage klar ist" und es sich heute um ein "Endspiel" handelt, denn "wenn sie heute nichts holen wirds echt schwer". Trotz der enormen Bedeutung fühlt die Mannschft "weniger Druck", sondern "mehr Vorfreude". Seit der 1:2-Niederlage gegen den HSV habe man die "letzten Wochen und letztes Spiel klar analysiert" und will es im Topspiel beim BVB deutlich besser machen. 

19:59 Uhr - INTERVIEW KOVAC

Wenige Minuten später äußerte sich auch Niko Kovac zum Saisonabschluss vor den heimischen Fans. Die Abschiede der drei Spieler ist zunächst einmal zweitrangig, denn es handelt sich um ein "Bundesligaspiel, welches wir gewinnen wollen". Gleichzeitig wünscht sich der Coach einen "schönen Abschied" für alle drei. 

Seine Gedanken zum möglichen Karriereende hat Niklas Süle seinem Trainer "nach dem Hoffenheimspiel mitgeteilt", der es aber "selbstverständlich für sich behalten hat". Der Kroate, der Süle schon während seiner Zeit in München betreut hat, findet es "sehr schade", dass sich der oft verletzte Verteidiger zu diesem Schritt entscheiden hat. Die Dortmunder verlieren mit ihm einen "tollen Menschen und Fußballer". 

19:51 Uhr - INTERVIEW KOBEL 

Es ist nicht nur das letzte Heimspiel der Saison für den BVB, sondern der Abschied von Julian Brandt, Salih Özcan und Niklas Süle. Torhüter Gregor Kobel erklärt Sky bei der Ankunft im Stadion, dass man allen drei die Aufregung bei der Anfahrt wohl nicht anmerken konnte, aber spätestens der Gang auf den Rasen des Signal Iduna Parks "wird was in ihnen auslösen". Zum doppelten "Finale" wollen die Dortmunder unbedingt  ein "schönes Gesicht zeigen". Die Zielsetzung bleibt eindeutig. Erst "mit viel Intensität die drei Punkte holen" und dann anschließend einen "schönen Abschied feiern". 

19:33 Uhr - AUFSTELLUNG 

Albert Riera überrascht mit seiner Startelf in Dortmund. Doan kehrt nach ausgesessener Gelbsperre wieder in die Aufstellung zurück und auch Uzun startet von Beginn an. Dafür muss sich Burkardt wieder mit einem Platz auf der Bank begnügen. Zudem werden sowohl Larsson als auch Höjlund zunächst zu schauen und Chaibi, Skhiri und Dahoud sollen die Fäden im Zentrum ziehen. 

Aufstellung Eintracht Frankfurt
Aufstellung Eintracht FrankfurtFlashscore

Niko Kovac hat sich im letzten Heimspiel der Saison dazu entschieden, den erst 18-jährigen Inacio von Beginn an ran zu lassen. In der Offensive wird der junge Italiener von Brandt, Beier und Guirassy unterstützt. Im Zentrum haben Sabitzer und Bellingham den Vorzug bekommen. Der lange Zeit verletzte Nmecha kehrt zudem wieder in den Kader des BVB zurück.

Aufstellung Borussia Dortmund
Aufstellung Borussia DortmundFlashscore

19:07 Uhr - Das Hinspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund hat das deutsche Fußballjahr offiziell eingeläutet. Es war eine turbulente Partie im Frankfurter Stadtwald. Zweimal fielen die Adlerträger in Rückstand, konnten dann aber in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Mo Dahoud noch in Führung gehen.

Zum Match-Center: Eintracht Frankfurt vs. Borussia Dortmund (16. Spieltag)

Das letzte Wort am 16. Spieltag hatte aber Carney Chukwuemeka, der den Deutsche Bank Park mit dem Ausgleich zum Schlusspfiff zum Schweigen gebracht hatte. Younes Ebnoutalib feierte im Heimspiel sein Debüt direkt mit dem Treffer zum 2:2. 

17:38 Uhr - Vor dem Auftaktmatch des 33. Spieltags stehen bei Eintracht Frankfurt die Zeichen nach nur knapp 100 Tagen Amtszeit offenbar auf Trennung: Wie Sky berichtet, hat die SGE das Aus von Trainer Albert Riera zum Saisonende bereits beschlossen.

Trotz eines Vertrags bis 2028 sorgt die sportliche Bilanz von lediglich 1,33 Punkten pro Spiel sowie die anhaltende Unruhe abseits des Platzes für ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit. Ein sofortiger Rauswurf ist für den Fall eines Debakels im Signal Iduna Park ebenfalls nicht mehr ausgeschlossen.

Als heißester Kandidat für die Nachfolge gilt Matthias Jaissle. Der 38-Jährige, der derzeit Al-Ahli in Saudi-Arabien trainiert, soll die Wunschliste der Frankfurter Verantwortlichen anführen.

15:46 Uhr - PK HOFFENHEIM - Trainer Christian Ilzer von der TSG Hoffenheim hat den Abgang des Leistungsträgers Grischa Prömel bestätigt. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft im Sommer aus. Neben Offensivspieler Ihlas Bebou und Abwehrspieler Kevin Akpoguma erhält Prömel am Rande des letzten Saison-Heimspiels gegen Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) einen "würdigen" Abschied. Mehr Infos

Die TSG Hoffenheim verliert im Sommer langjährige Leistungsträger.
Die TSG Hoffenheim verliert im Sommer langjährige Leistungsträger.UWE ANSPACH / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

15:23 Uhr - PK MAINZ - Die Reaktion auf die netten Worte folgt postwendend: Mainz 05 behält im Saisonendspurt die kleine Chance auf die internationalen Plätze im Blick. Nur weil die Rheinhessen vergangenes Wochenende den Klassenerhalt gesichert hätten, heiße das nicht, dass er jetzt "Geschenke" verteile, sagte der 60-Jährige vor der Partie am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) gegen Union Berlin.

Seine Mannschaft werde die letzten beiden Spiele "nicht abschenken": "Es sind noch sechs Punkte zu vergeben und das wollen wir erreichen. Wir versuchen, die bestmögliche Leistung auf den Platz zu bringen. Der eine oder andere Wechsel ist möglich, aber nicht weil es ein Geschenk sein soll, sondern weil die Spieler es sich verdienen", sagte Fischer.

Im Duell mit Berlin trifft der Schweizer auf alte Bekannte. 2018 bis 2023 war Fischer im Amt bei Union, 2019 hatte er die Berliner zum Aufstieg geführt. Trainerin Marie-Louise Eta kennt er gut. "Ich weiß, wie schwierig das ist, in einer solch kurzen Zeit Veränderungen zu schaffen, aber sie hat es gepackt. Ich freue mich für Loui", sagte Fischer über seine ehemalige Kollegin. Sexistische Kommentare gegen Eta erachte er als "nicht zeitgemäß".

15:07 Uhr - PK UNION BERLIN - Trainerin Marie-Louise Eta von Union Berlin freut sich beim Duell mit dem FSV Mainz 05 auch auf das Treffen mit einem alten Weggefährten. "Ich durfte damals in der sehr erfolgreichen Zeit, die sehr durch Urs Fischer und sein Team geprägt war, hospitieren und dabei sein. Deswegen freue ich mich, ihn am Wochenende wiederzusehen", erklärte die 34-Jährige im Vorfeld der Partie am Sonntag (19.30 Uhr/DAZN).

Fischer hatte die Berliner zwischen 2018 und 2023 betreut und in dieser Zeit zuerst in die Bundesliga, später sogar in die Champions League geführt. Seit Ende des vergangenen Jahres ist der Schweizer in Mainz verantwortlich. Dort habe Fischer eine "ähnlich gute Erfolgsgeschichte" begonnen, sagte Eta: "Er schafft es, Mannschaften und Spieler besser zu machen." Zudem sei der 60-Jährige "neben dem Inhaltlichen als Trainer einfach auch ein sehr, sehr feiner Mensch".

Trotz allem legt Eta den Fokus aber auf das Sportliche. "Klar freut man sich auf das Wiedersehen", erklärte sie. Wenn das Spiel dann aber angepfiffen werde, gehe es darum, dieses zu gewinnen, "das wird auf der anderen Seite auch so sein".

Beide Mannschaften haben den Klassenerhalt bereits sicher. Union hatte diesen am vergangenen Spieltag dank Schützenhilfe und eines 2:2 (0:1) gegen den 1. FC Köln perfekt gemacht. Eta, die nach der Saison die Union-Frauen übernehmen wird, hat "Erleichterung" empfunden: "Man hat sich schon darüber gefreut, dass der Punkt auch diese Bedeutung bekommen hat."

14:39 Uhr - PK KÖLN - Interimstrainer René Wagner will im letzten Bundesligaheimspiel des 1. FC Köln am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen Schlusslicht 1. FC Heidenheim den letzten fehlenden Punkt sammeln und den Klassenerhalt erreichen. Dabei erwartet Wagner "ein brutal schweres Spiel", in dem es für Heidenheim, das noch Chancen auf den Klassenerhalt hat, "um alles" gehe.

"Da kommt eine Mannschaft auf uns zu, die volles Brett draufgehen wird", sagte der 37-Jährige. Er habe sich zwar über die Ergebnisse der Konkurrenz am vergangenen Wochenende "gefreut", doch die Aufgabe der Kölner bleibe "ganz klar" der Klassenerhalt. Erst wenn der Klassenverbleib gesichert sei, werde er mit Sportdirektor Thomas Kessler über die "Cheftrainerrolle für die nächste Saison" sprechen.

Der Nichtabstieg könnte auch schon vor der Partie feststehen, wenn Wolfsburg am Samstag nicht gegen den FC Bayern oder St. Pauli nicht in Leipzig gewinnt. Auch wenn das der Fall sein sollte, will Wagner "die Spannung hochhalten" und zu 100 Prozent "den gleichen Fokus an den Tag legen und das Spiel gewinnen".

Vor der Leistung von Trainerkollege Frank Schmidt in den vergangenen Jahren ist Wagner "unglaublich beeindruckt". "Was die Heidenheimer da geschafft haben, sich in der Bundesliga jetzt für drei Jahre zu etablieren, verdient maximalen Respekt."

14:04 Uhr - PK HSV - Trainer Merlin Polzin (35) vom Hamburger SV hat den Fans des Aufsteigers auch nach dem geschafften Klassenerhalt weiteren Vollgas-Fußball im Saisonfinale versprochen. "Wir schenken überhaupt nichts ab", sagte Polzin vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen den SC Freiburg (Sonntag, 15.30 Uhr/DAZN).

Der "Druck" sei nach dem Erreichen des großen Saisonziels zwar etwas abgefallen, aber das sorge bei den Hamburgern eher dafür, "dass du noch mehr Bock hast, ein geiles Spiel zu machen", sagte Polzin. Das Team habe den "maximalen Anspruch, wenn wir unser Trikot tragen, dann auch eine gute Leistung zu zeigen".

Nachdem der HSV in der Vorwoche mit 2:1 bei Eintracht Frankfurt gewonnen hatte, feierten die Hanseaten danach den Klassenerhalt auf der Couch. Nach der Niederlage von St. Pauli gegen den FSV Mainz 05 und durch das Remis des VfL Wolfsburg in Freiburg war der HSV gerettet.

Nach den beiden Spielen sei dann "die Musik ein bisschen lauter" geworden, sagte Polzin über die Feierlichkeiten: "Und der eine oder andere Gesang vom Trainerteam zu unserer Liga-Zugehörigkeit kam auch".

12:58 Uhr - PK LEVERKUSEN - Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand hat Rekordeinkauf Malik Tillman nach schwierigen Wochen den Rücken gestärkt. "Malik ist ein Topspieler. Ich habe 100 Prozent Vertrauen. Er macht es besser und besser, auch im Training in den letzten zwei Wochen. Er ist bereit", sagte Hjulmand über den offensiven Mittelfeldspieler, der zuletzt nicht über die Rolle des Reservisten hinaus gekommen ist und die Erwartungen im Rheinland bisher nicht erfüllt hat.

Zum Match-Center: VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen

Tillman sorgte dazu für Aufsehen, weil er auf seinem Instagram-Account nahezu alle Fotos mit Bayer-Bezug gelöscht hat. Nach Bild-Informationen wollte Tillman damit "ein Zeichen gegen massive Beleidigungen" setzen. Er habe mit Tillman "nicht darüber gesprochen, aber über sehr viel anderes", sagte Hjulmand vor dem wichtigen Bundesligaspiel beim VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Tillman sei "sehr wichtig für unser Spiel", aber es sei "schwierig, es gibt so viel Konkurrenz".

Tillman war vor der Saison für 35 Millionen Euro von der PSV Eindhoven nach Leverkusen gewechselt, mehr Geld gab der Werksklub noch nie für einen Spieler aus. In 40 Pflichtspielen erzielte Tillman acht Tore. In Stuttgart wird Tillman voraussichtlich erneut in der Startelf fehlen. Bayer will im engen Kampf um die Königsklasse den vierten Tabellenplatz festigen und den Schwung aus dem 4:1-Erfolg gegen Leipzig mitnehmen. "Wir fahren mit diesem Push vom letzten Spiel nach Stuttgart, um einen Sieg zu holen", sagte Hjulmand.

12:30 Uhr - PK BAYERN - Vincent Kompany fordert nach dem bitteren Champions-League-Aus gegen Paris Saint-Germain sofortige Reaktion von seinen Bayern-Stars. Vor dem Bundesliga-Spiel gegen VfL Wolfsburg betonte der Trainer, dass es "keinen Unterschied zwischen PSG und Wolfsburg" gebe – jedes Spiel sei für den FC Bayern München von großer Bedeutung.

Kompany verlangt volle Konzentration und Energie im Saisonendspurt, auch Harry Kane appellierte trotz der "schwierigen Situation" an Professionalität und den Fokus auf die kommenden Aufgaben: "Wir sind Profis und spielen für Bayern München. Wir müssen bereit sein", so der Engländer.

Zur PK der Bayern: Kompany nimmt Stars in die Pflicht

11:54 Uhr - PK HEIDENHEIM - Trainer Frank Schmidt glaubt mit dem 1. FC Heidenheim an ein glückliches Ende im Abstiegskampf. "Wir sind noch im Rennen. Das wollten wir", sagte Schmidt vor dem Auswärtsspiel beim 1. FC Köln am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN): "Das Entscheidende ist, dass das Licht nicht aus ist. Wie es brennt und wie gedimmt es ist, spielt keine Rolle. Das Licht ist an. Wir sehen noch die Chance, die Klasse zu halten."

Zum Match-Center: 1. FC Köln vs. 1. FC Heidenheim

Heidenheim hat vor dem 33. Spieltag drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Bei Niederlagen des VfL Wolfsburg (gegen Bayern München) und des FC St. Pauli (bei RB Leipzig) würde Heidenheim mit einem Sieg in Köln nach Punkten mit den Rivalen gleichziehen. "Aber wir rechnen nicht und rechnen uns auch nichts schön. Wir haben einen Auftrag. Wir müssen ein Spiel gewinnen, das ist das einzige, was wir beeinflussen können", sagte Schmidt.

Die Heidenheimer, lange ein sicher geglaubter Absteiger, haben ihre Hoffnungen auf die Relegation und den Ligaverbleib durch ein starkes Saisonfinale genährt. Nur eines der letzten sechs Spiele ging verloren, zuletzt verspielte man einen Sieg bei Bayern München (3:3) erst in der Nachspielzeit.

"Wir gehen in die letzten zwei Spieltage, und es gibt noch verschiedene Konstellationen, was die Tabelle betrifft", sagte Schmidt: "Das ist der besondere Umstand, für den wir sehr dankbar sind und für den es sich weiter lohnt, mit allem zu kämpfen was wir haben." Fußball sei ein Tagesgeschäft: "Wenn es am Ende des Tages die Geschichte ist, dass wir es schaffen, dieses Spiel zu gewinnen und eine Konstellation am letzten Spieltag haben, wo alles möglich ist - da hätten wir richtig Bock drauf."

11:41 Uhr - Eines der ganz heißen Themen im Bundesliga-Endspurt ist der Kampf um die Qualifikation zur Champions League. Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart oder die TSG Hoffenheim - allesamt haben sie zwei Spieltage vor Ende der Saison noch gute Möglichkeiten. Wie die Ausgangslage ist und welche Rolle der Erfolg der Freiburger gestern in der Europa League spielt, haben wir für dich zusammengefasst.

Kasper Hjulmand und Bayer Leverkusen wollen erneut in die Champions-League-Ligaphase einziehen.
Kasper Hjulmand und Bayer Leverkusen wollen erneut in die Champions-League-Ligaphase einziehen.REUTERS/Wolfgang Rattay

10:53 Uhr - PK BAYERN - Bayern München muss einmal mehr in dieser Saison auf Alphonso Davies verzichten. Den 25 Jahre alten Kanadier plagen nach dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain erneut muskuläre Probleme. "Wir werden sehen, wie lange er ausfällt, wenn wir die Bilder gesehen haben", sagte Trainer Vincent Kompany vor dem Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim VfL Wolfsburg.

Zum Match-Center: VfL Wolfsburg vs. FC Bayern

Davies hatte in dieser Saison zunächst lange wegen eines Kreuzbandrisses im Knie gefehlt. Nach seiner Rückkehr war der Defensivspieler immer wieder angeschlagen ausgefallen. In Wolfsburg steht neben Davies Serge Gnabry nicht zur Verfügung.

Von seinen Stars forderte Kompany nach dem Königsklassen-K.o. im Saisonendspurt noch einmal vollen Fokus. Der abstiegsbedrohte VfL wolle doch, "dass wir entspannt dahin fliegen. Aber keine Chance. Wir wollen ab sofort zeigen, dass es für uns nicht schon vorbei ist und dass es jetzt wieder um alles geht", betonte der Bayern-Coach am Freitag.

Die Münchner können nach dem Gewinn der 35. deutschen Meisterschaft am 23. Mai im Finale gegen Stuttgart noch den DFB-Pokal holen. Für ihn gebe es deshalb auch in der Vorbereitung, so Kompany weiter, "keinen Unterschied zwischen PSG und Wolfsburg. Null. Für den FC Bayern geht es immer um viel." Als Spieler könne man an jedem Spieltag "Geschichte schreiben", ergänzte der 40-Jährige: "Und das können wir jetzt am Samstag wieder machen. Und ich glaube, jeder weiß, dass das die beste Antwort ist - immer."

 

DONNERSTAG, 7. MAI

17:00 Uhr - PK WOLFSBURG - Trotz des Ausscheidens von Bayern München in der Champions League rechnet Dieter Hecking im anstehenden Bundesliga-Duell mit einem starken Rekordmeister. "Nichtsdestotrotz könnte ich erahnen, wie Vincent Kompany über das Spiel denkt: 'Gerade jetzt müssen wir zeigen, dass wir wieder als starke Mannschaft aufstehen.' Deswegen erwarte ich keine wütenden Bayern, aber eine Top-Mannschaft", sagte der Coach des VfL Wolfsburg.

Zum Match-Center: VfL Wolfsburg vs. Bayern München

An einen Qualitätsabfall durch eine etwaige Rotation von Bayern-Trainer Kompany glaubt Hecking nicht: "Ich glaube, dass die B- und C-Elf – wenn man das bei deren Kader überhaupt so titulieren darf – uns von der Qualität her auch helfen würde. Ich würde auch die B- und C-Spieler nehmen." Allzu viele Anleihen aus dem Pariser Spiel wird Hecking für seinen Plan gegen die Bayern wohl nicht mitnehmen. "Wir haben nicht die Möglichkeiten, wie Paris sie hat. Wir müssen unsere Möglichkeiten bestmöglich auf den Platz bringen", sagte der 61-Jährige: "Und dann sehen wir, wozu es reichen kann. Wir sollten uns auch nicht nur hinten reinstellen und schauen, dass wir über die Runden kommen. Das wird nicht gelingen."

Zwei Spieltage vor Schluss liegt Wolfsburg in der Tabelle mit 26 Punkten auf Relegationsrang 16 – punktgleich mit dem FC St. Pauli auf dem ersten Abstiegsplatz. "Wir sind 16., ja, aber gewonnen ist noch nichts", sagte Hecking, der mit dem VfL am 16. Mai zum Saisonfinale ausgerechnet auf St. Pauli antritt. "Es kann in diesen beiden Spielen noch alles möglich sein. Es sollten keine zwei Niederlagen sein, weil du dann abgestiegen bist", sagte er.

16:40 Uhr - PK FRANKFURT - Trainer Albert Riera geht mit den Gerüchten um eine mögliche Entlassung beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt gelassen um. "Ich mache mir keine Gedanken über meine Zukunft, das ist nicht wichtig. Es zählt nur das Team und in diesen zwei Spielen Punkte zu holen", sagte der 44-Jährige am Donnerstag. Er wisse aber "ganz genau, wie es in diesem Beruf abläuft. Ich sage selber zu mir, Albert wenn du nicht genug gewinnst, dann halt ein anderer. So ist es."

Zum Match-Center: Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt

Er habe "dafür zu sorgen, dass das Team gewinnt. Ich gebe mein Bestes, glauben sie mir. Ich möchte gewinnen mit ganz viel Willen. Aber manchmal ist Wille nicht genug, dann brauchst du etwas anderes", führte der Spanier aus. Er versuche derzeit "den Knopf zu finden". Er "akzeptiere" die Situation. Man müsse aber beachten, wo die Mannschaft herkomme. "Vorher haben wir von 13 Spielen eins gewonnen, mit Albert aus zwölf dann vier."

Aber: "Wir wollen mehr. Ich muss besser sein und auch die Spieler. Ich gebe bis zum Ende mein Bestes, das kann ich versprechen." Am Freitag (20.30 Uhr/Sky) ist beim Gastspiel beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund ein Sieg Pflicht, sonst droht erstmals seit fünf Jahren das Verpassen des Europapokals. 

16:22 Uhr - PK ST. PAULI - Alexander Blessin glaubt trotz der prekären Situation beim FC St. Pauli noch an den Klassenerhalt. "Druck ist immer da. Unser Ziel ist einfach, am 34. Spieltag die Möglichkeit zu haben, die direkte Klasse zu erhalten oder uns über die Relegation zu qualifizieren", sagte der Trainer vor dem immens wichtigen Spiel gegen RB Leipzig am Samstag (15.30 Uhr/Sky): "Und das haben wir immer noch in eigener Hand."

Zum Match-Center: RB Leipzig vs. FC St. Pauli

"Der Glaube" sei weiterhin groß, sagte Blessin, dessen Team seit acht Spielen sieglos ist, und fügte an: "Mit dem Druck muss ich umgehen und die Mannschaft auch." St. Pauli war am vergangenen Spieltag auf den direkten Abstiegsrang 17 abgerutscht. In den kommenden zwei Spielen gilt es, den VfL Wolfsburg auf dem Relegationsrang noch abzufangen. Am 34. Spieltag steht ein direktes Duell zwischen den Abstiegskandidaten an.

Der Tabellenkeller im Überblick
Der Tabellenkeller im ÜberblickFlashscore

Über die umstrittene Ansetzung am 33. Spieltag wollte sich Blessin nicht beschweren. "Das brauchen wir nicht thematisieren, weil wir es nicht ändern können. Das Beste ist, wenn man selber auf sich guckt", sagte er. St. Pauli muss am Wochenende vorlegen, Konkurrent VfL Wolfsburg startet am Samstagabend mit dem Wissen über das Ergebnis der Hamburger in die Partie gegen Bayern München - ein möglicher Vorteil.

15:21 Uhr - Wer ist verletzt und gesperrt? Wie sehen die voraussichtlichen Aufstellungen aus? In unserem wöchentlichen Feature Verletzungen und Sperren findest du alle aktuellen Infos zum 33. Spieltag.

14:57 Uhr - Aufgrund ausbleibender sportlicher Erfolge und zunehmender Spannungen mit Medien sowie der Mannschaft steht Eintracht-Trainer Albert Riera nach nur drei Monaten vor dem Aus. Sportvorstand Markus Krösche vermeidet nach der jüngsten Heimniederlage gegen Hamburg ein klares Bekenntnis zum Coach, während bereits über mögliche Nachfolger für den Saisonendspurt spekuliert wird. 

Lies mehr dazu: Das Ende des Exzentrikers: Riera vor Entlassung – wer folgt in Frankfurt?

14:47 Uhr - PK AUGSBURG - Mit dem FC Augsburg könnte Trainer Manuel Baum auf der Saison-Zielgeraden der Bundesliga-Saison noch ins internationale Geschäft vorstoßen. Allzu viele Gedanken will der Coach darauf aber nicht verschwenden, wie er vor dem Duell mit Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) betonte.

Zum Match-Center: FC Augsburg vs. Borussia Mönchengladbach

"Wir können noch zwischen Siebter und Zwölfter werden", rechnete Baum vor, aber: "Der Fokus bleibt auf Platz neun, dass wir den halten. Das wird schwer genug." Rang sieben belegt der SC Freiburg mit 44 Punkten, die Breisgauer bekommen es noch mit dem Hamburger SV und RB Leipzig zu tun. Achter ist Eintracht Frankfurt (43), das noch Borussia Dortmund und dem VfB Stuttgart begegnet. Der FCA (40) trifft neben Gladbach noch auf Union Berlin.

Wie die jüngsten Auftritte seines FCA, der seit fünf Spielen ungeschlagen ist. Woche für Woche wird Baum gefragt, ob er sein Amt nicht doch über die Saison hinaus behalten will. Die Antwort war auch am Donnerstag dieselbe: "Es macht auf jeden Fall Spaß, aber mein Auftrag ist momentan, die Mannschaft bestmöglich aufzustellen - und danach quatschen wir." Nach dem Union-Spiel.

14:20 Uhr - KESSLER LOBT WAGNER - Interimstrainer René Wagner darf weiter auf einen Verbleib beim 1. FC Köln über das Saisonende hinaus hoffen. "Ich erlebe René täglich in der Arbeit mit der Mannschaft, er macht einen sehr guten Job. Er hat die kleinen Stellschrauben genau in den richtigen Momenten verändert", sagte Sportdirektor Thomas Kessler am Donnerstag in einer Medienrunde, betonte aber auch: "Aktuell ist er Interimstrainer bis zum Ende der Saison, dann machen wir einen Strich darunter."

Wagner hatte Ende März die Nachfolge von Lukas Kwasniok übernommen, zwei Spieltage vor Schluss benötigt der FC noch einen Punkt zum sicheren Klassenerhalt. Die anhaltenden Spekulationen über einen Millionen-Transfer von Jungstar Said El Mala sieht Kessler derweil weiter gelassen. "Es gibt nichts auf dem Tisch, das eine schnelle Entscheidung benötigt. Wir sind da entspannt", sagte er. Den letzten noch fehlenden Punkt kann der FC am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) im Heimspiel gegen das Schlusslicht 1. FC Heidenheim holen.

13:38 Uhr - PK STUTTGART - Trainer Sebastian Hoeneß hat für seinen VfB Stuttgart noch einmal die Bedeutung des Champions-League-Gipfels gegen Bayer Leverkusen herausgestellt. "Es geht um sehr viel. Wir müssen gemeinsam richtig was abbrennen. Jeder weiß, was Sache ist", sagte Hoeneß vor dem Duell im engen Kampf um die Königsklasse mit dem punktgleichen Rivalen am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

Zum Match-Center: VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen

Hoeneß, der auf seinen Rot-gesperrten Kapitän Atakan Karazor verzichten muss, appellierte nach dem Zitterspiel in Hoffenheim (3:3) noch einmal an die Einstellung seiner Stars. "Es wird ganz wichtig sein, was du bereit bist zu geben - möglicherweise auch über die Limits hinaus, die du dir bisher gesteckt hast. Diese Limits sollten in dem Spiel nicht mehr gelten. Das ist entscheidend", betonte der VfB-Coach am Donnerstag.

Leverkusen auf Rang vier, der VfB als Fünfter und der Sechstplatzierte Hoffenheim haben zwei Spieltage vor Schluss jeweils 58 Punkte. Er gehe jetzt "einfach mal davon aus, dass wir 64 Punkte brauchen. Es bleibt eng bis zum Schluss", sagte Hoeneß: "Aber für uns geht es jetzt erst einmal darum, ein richtig gutes Spiel zu liefern. Wir sind in der Crunchtime, die Antennen sind oben." Nach dem "Warnschuss" von Hoffenheim seien jedoch "Spannung und Energie spürbar".

10:53 Uhr - ÜBERSICHT - Liebe Bundesliga-Freunde, die nächste spektakuläre Saison neigt sich ihrem Ende entgegen. Nur noch zwei Spieltage sind zu absolvieren, ehe sämtliche Entscheidungen gefallen sind. Bis dahin wird uns keinesfalls langweilig. So sorgen das Rennen um die Champions-League-Plätze für ebenso große Spannung wie der Kampf gegen den Abstieg.

Die Bundesliga-Tabelle vor dem 32. Spieltag
Die Bundesliga-Tabelle vor dem 32. SpieltagFlashscore

RB Leipzig hat am Samstag (15:30 Uhr) die Chance, mit einem Punktgewinn im Heimspiel gegen den FC St. Pauli die Rückkehr in Königsklasse klar zu machen. Das Spiel in der Messestadt wird auch im Zeichen der Trauer stehen, nachdem eine Amokfahrt vor wenigen Tagen für breites Entsetzen gesorgt hat.

Zwei Menschen sind in Leipzig tragisch zu Tode gekommen
Zwei Menschen sind in Leipzig tragisch zu Tode gekommenČTK / imago stock&people / ARCHEOPIX/GRUBE

Der größte Fokus gilt aber dem Kampf um Platz vier: Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim stehen jeweils bei 58 Punkten. Es könnte also jedes einzelne Tor entscheidend sein, wenn es darum geht, wer nächste Saison an der Champions League teilnehmen darf – und wer nicht. Allerdings: Noch darf sich die Bundesliga Hoffnungen auf einen zusätzlichen Startplatz machen.

Kane hat ein für die gesamte Bundesliga wichtiges Tor erzielt
Kane hat ein für die gesamte Bundesliga wichtiges Tor erzieltREUTERS/Kai Pfaffenbach

Dass es am Samstag (15:30 Uhr) zum direkten Duell zwischen dem VfB und Bayer 04 kommen wird, sorgt für zusätzliche Brisanz. Die TSG hat zwar das aktuell schwächtes Torverhältnis der drei erwähnten Mannschaften – aber auch ein verhältnismäßig einfaches Restprogramm. Sowohl im Heimspiel gegen Bremen als auch eine Woche später in Mönchengladbach befinden sich die Kraichgauer in der Favoritenrolle.

Der 33. Spieltag im Überblick
Der 33. Spieltag im ÜberblickFlashscore

Auch der Kampf um die restlichen Europapokal-Plätze ist noch längst nicht entschieden. Der SC Freiburg kämpft mit der Doppelbelastung, während bei Eintracht Frankfurt wiederkehrende Unruhen herrschen. Nur eines der letzten sechs Spiele hat die SGE gewonnen, Trainer Albert Riera sorgt mit kontroversen Aussagen regelmäßig für Unmut und steht Medienberichten zufolge schon unter strenger Beobachtung.

Riera wird vorgeworfen, keinen richtigen Draht zur Mannschaft zu haben
Riera wird vorgeworfen, keinen richtigen Draht zur Mannschaft zu habenČTK / imago sportfotodienst / Jürgen Kessler

Gespannt darf man auch auf die letzten Entscheidungen im Abstiegskampf sein. Der VfL Wolfsburg hat sich das Formtief beim FC St. Pauli zunutze gemacht und zumindest einmal den Sprung auf den Relegationsplatz geschafft. Der direkte Klassenerhalt ist aber nur noch rein rechnerisch möglich. Auf das rettende Ufer fehlen sechs Punkte, weshalb auch der 1. FC Köln und Werder Bremen schon mit dem Verbleib im Oberhaus planen dürfen. Am Samstag (18:30 Uhr) spielen die Wölfe im eigenen Stadion gegen Rekordmeister Bayern München.

Langsam wittern die Wölfe wieder Morgenluft
Langsam wittern die Wölfe wieder MorgenluftREUTERS/Lisi Niesner

Der FC St. Pauli ist zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt in eine Krise geschlittert. Seit mittlerweile acht Ligaspielen warten die Kiezkicker auf einen Sieg. Zudem sind mit Karol Mets und Manolis Saliakas kürzlich zwei wichtige Stützen verletzungsbedingt ausgefallen. Am Samstag in Leipzig und am nächsten Spieltag im Showdown gegen Wolfsburg zählt für die Hamburger nur das Punktemaximum.

Akute Abstiegssorgen am Millerntor
Akute Abstiegssorgen am MillerntorČTK / imago sportfotodienst / Lobeca/Mascha Holm

Der 1. FC Heidenheim ist in der Vorwoche hauchdünn an einer Sensation in der Allianz Arena vorbeigeschrammt. Gegen Bayern München kassierte das Schlusslicht spät den 3:3-Ausgleich. Der erhoffte Sprung auf Platz 16 wird immer unwahrscheinlicher. Noch gibt man aber nicht auf, am Sonntag soll in Köln (17:30 Uhr) die Hoffnung am Leben gehalten werden.

Die Überlebenskünstler aus Heidenheim geben einfach nicht auf
Die Überlebenskünstler aus Heidenheim geben einfach nicht aufČTK / imago sportfotodienst / Mladen Lackovic

Der 33. Bundesliga-Spieltag in der Übersicht

Freitag, 20:30 Uhr – live bei Sky

Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt

Samstag, 15:30 Uhr – live bei Sky und DAZN

VfB Stuttgart vs. Bayer Leverkusen

RB Leipzig vs. FC St. Pauli

TSG Hoffenheim vs. Werder Bremen

FC Augsburg vs. Borussia Mönchengladbach

Samstag, 18:30 Uhr - live bei Sky

VfL Wolfsburg vs. Bayern München

Sonntag, 15:30 Uhr - live bei DAZN

Hamburger SV vs. SC Freiburg

Sonntag, 17:30 Uhr - live bei DAZN

Köln vs. Heidenheim

Sonntag, 19:30 Uhr - live bei DAZN

Mainz vs. Union Berlin