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Brasilien oder Portugal? Bayern-Juwel Cardozo hat die Qual der Wahl

Cardozo soll künftig auch bei den Bayern-Profis für Furore sorgen
Cardozo soll künftig auch bei den Bayern-Profis für Furore sorgenHARRY LANGER / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Für Bayern München hat Mittelfeld-Juwel Maycon Cardozo schon in der Bundesliga debütiert, nun träumt der 17-Jährige von einer WM-Teilnahme 2030.

Seine Chancen stehen nicht schlecht. Schließlich kann der Teenager sowohl für Brasilien als auch Portugal auflaufen.

Eine Luxussituation, wie er selbst zugibt. "Beide Staatsbürgerschaften zu besitzen, ist eine große Bereicherung", sagte Maycon Cardozo dem brasilianischen TV-Sender O Globo.

Noch hat Cardozo für keines der beiden Länder gespielt, auch nicht im U-Bereich. "Ich habe großen Respekt vor beiden Nationalmannschaften. Es sind zwei bedeutende Teams. So Gott will, wird der Moment kommen, in dem ich mich entscheiden kann, und darauf werde ich vorbereitet sein", erklärte er.

Brasilien würde wohl den Vorzug erhalten

Cardozo ist der erste Spieler, der es aus der internationalen Talente-Auswahl "FC Bayern World Squad" über das NLZ in die erste Mannschaft schaffte. Für den FC Bayern hat er in der Bundesliga bislang zwei Kurzeinsätze über insgesamt 35 Minuten absolviert.

Sein steiler Aufstieg lässt ihn nun von einer WM-Teilnehme träumen. "Das ist der Traum eines jeden Spielers. Es ist auch mein Traum, eines meiner größten Ziele. Und deshalb werde ich hart arbeiten und jeden Tag mein Bestes geben, damit ich 2030 bereit für eine Nominierung bin", sagte er.

Der in São Paulo geborene Offensiv-Dribbler ließ dabei durchblicken, dass er sich vor allem über eine Berufung für Brasilien sehr freuen würde: "Als Kind habe ich immer die Spiele Brasiliens verfolgt – auch wegen Neymar – und der Mannschaft stets die Daumen gedrückt. Mein Traum war es immer, für Brasilien zu spielen, aber ich werde für beide Teams bereitstehen"

Cardozo möchte hart an sich arbeiten
Cardozo möchte hart an sich arbeitenSEBASTIAN WIDMANN / GETTY IMAGES EUROPE / GETTY IMAGES VIA AFP