Zum Hauptinhalt springen

NBA Top 100 2026/2027: Plätze 90 bis 81 – Zeit für Durchbruch und erfahrene Veteranen

Aaron Gordon bleibt für Denver wichtig.
Aaron Gordon bleibt für Denver wichtig.Flashscore // Ron Chenoy-Imagn Images via REUTERS

Zum vierten Mal präsentiert Flashscore die 100 am heißesten ersehnten Spieler der bevorstehenden NBA-Saison. Im zweiten Teil werfen wir einen Blick auf aufstrebende Talente, die vor dem nächsten Karriereschritt stehen, sowie auf bewährte Veteranen, die nach wie vor entscheidende Akzente setzen.

90: RJ Barrett (Toronto Raptors) -15 Plätze

Ähnlich wie bei seinem Teamkollegen Immanuel Quickley hat man das Gefühl, dass seine Karriere stagniert – obwohl der Wechsel in die kanadische Heimat eigentlich für neuen Schwung sorgen sollte. Die Rückkehr von Kawhi Leonard dürfte seine Spielanteile zudem weiter schmälern. Zwar stimmen die reinen Zahlen, doch der erhoffte prägende Einfluss auf das Spiel lässt für einen ehemaligen Nummer-3-Pick weiterhin auf sich warten. Sollte er sich neben The Klaw keine feste Rolle erarbeiten, könnte bald ein Trade drohen.

Statistiken 2025/2026: 19,3 Punkte bei 49,1 % Trefferquote, davon 33,9 % Dreier (57 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: 22 Punkte, 50 % Trefferquote, 40 % Dreier.

89: Bennedict Mathurin (New Orleans Pelicans) =

Keine Veränderung im Ranking, da die sportliche Einordnung des Kanadiers schwerfällt. Offensiv kann er jederzeit heiß laufen, doch defensive Defizite begrenzen ihn meist auf die Rolle des sechsten Mannes. Zudem bleibt der talentierte Guard verletzungsanfällig. Nun steht ein Tapetenwechsel nach New Orleans an – einem Team, dessen Perspektive ebenso schwer einzuschätzen ist. Trotz seines großen Potenzials deutet vieles auf eine unaufgeregte Saison hin, die jedoch ausreichen sollte, um seinen Platz in den Top 100 zu behaupten.

Statistiken 2025/2026: 19,3 Punkte bei 49,1 % Trefferquote, davon 33,9 % Dreier (57 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: 22 Punkte, 50 % Trefferquote, 40 % Dreier.

88: Tyler Herro (Milwaukee Bucks) -15 Plätze

Seit seinem NBA-Debüt 2019 galt er in South Beach als dauerhafter Trade-Kandidat. Schließlich vollzog er den Franchise-Wechsel: Er verließ Florida im Rahmen des Deals rund um Giannis Antetokounmpo. Bei den Bucks erhält er nun im Rebuild uneingeschränkte offensive Freiheiten. Da das Team jedoch vorerst im unteren Tabellendrittel agieren dürfte, ist eine höhere Platzierung derzeit kaum zu rechtfertigen.

Statistiken 2025/2026 : 20,5 Punkte bei 48 % Trefferquote, davon 37,8 % Dreier (33 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: 25 Punkte

87: Alex Sarr (Washington Wizards) NEU IM RANKING

Der Nummer-2-Pick des Drafts 2024 hat seine Klasse bereits unter Beweis gestellt und die Erwartungen im Vergleich zum Top-Pick sogar übertroffen. Traditionell gilt das dritte Jahr als die Phase des entscheidenden Leistungssprungs. An der Seite von Anthony Davis – der dadurch vermehrt als Power Forward auflaufen kann – sowie als Anspielstation von Trae Young bieten sich ihm ideale Voraussetzungen. Um die ambitionierten Ziele des Teams zu unterstützen, muss Sarr eine verlässliche Rolle ausfüllen – vorausgesetzt, er bleibt verletzungsfrei.

Statistiken 2025/2026: 16,3 Punkte, 7,4 Rebounds, 2 Blocks (48 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: 18 Punkte, 10 Rebounds, 3 Blocks.

86: DeMar DeRozan (Denver Nuggets) -43 Plätze

Für den Routinier rückt das Karriereende näher, doch der Traum vom ersten Meisterschaftsring lebt. Nach Jahren bei Mittelmaß-Teams schließt er sich nun einem echten Titelanwärter um einen der besten Spieler der Welt an. Für DeRozan bringt der Wechsel jedoch eine Umstellung mit sich: Bei den Nuggets ist er als erster Mann von der Bank eingeplant. Es wird sich zeigen, wie schnell er sich in der Rolle des Sixth Man einfindet und seine persönlichen Ansprüche dem Teamerfolg unterordnet.

Statistiken 2025/2026: 18,4 Punkte bei 49,7 % Trefferquote, davon 32 % Dreier (77 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: 20 Punkte, Kandidat für den Titel Sixth Man of the Year.

85: Aaron Gordon (Denver Nuggets) -5 Plätze

Als vielseitiger Allrounder bleibt er die ideale Ergänzung zu Nikola Jokić. Zwar machen sich die physisch intensiven Jahre in der Zone allmählich bemerkbar, doch sein Wert für das Team zeigt sich vor allem in den Playoffs: Mit ihm auf dem Feld agiert Denver auf einem spürbar höheren Niveau. Seine Fitness in der Postseason bleibt der entscheidende Faktor – ein Punkt, der in den vergangenen Jahren nicht immer garantiert war.

Statistiken 2025/2026: 16,2 Punkte bei 49,7 % Trefferquote, davon 38,9 % Dreier (36 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: 18 Punkte, mindestens 60 Spiele.

84: Donovan Clingan (Portland Trail Blazers) NEU IM RANKING

Ein klassischer Center der "alten Schule", was ihn am Draft-Tag womöglich einige Plätze gekostet hat. Wie für Sarr bricht auch für Clingan das richtungsweisende dritte Jahr an. In einem Kader mit mehreren gewurfintensiven Akteuren bleibt abzuwarten, wie konstant er in Szene gesetzt wird. Wird er in Korbnähe effektiv angespielt, stellt er eine erhebliche Bedrohung dar – es liegt an den Blazers, diese Stärke gezielt zu nutzen.

Statistiken 2025/2026: 12,1 Punkte, 11,6 Rebounds, 1,7 Blocks (77 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: 15 Punkte, 13 Rebounds, 2 Blocks.

83: Andrew Nembhard (Indiana Pacers) NEU IM RANKING

Nembhard nutzte die verletzungsbedingte Pause von Tyrese Haliburton in der Vorsaison optimal und überzeugte mit deutlichen Leistungssprüngen. Nach der Rückkehr des Franchise-Players geht es für ihn nun darum, seine Rolle im Gesamgefüge zu festigen. Gefragt ist ein effizientes, strukturiertes Spiel ohne Zug zwanghafter Einzelaktionen. Macht er spielerisch den nächsten Entwicklungsschritt, könnte er eine der positiven Überraschungen der Saison werden.

Statistiken 2025/2026: 16,9 Punkte bei 44,2 % Trefferquote, davon 36,1 % Dreier (57 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: mindestens 19 Punkte.

82: Devin Vassell (San Antonio Spurs) NEU IM RANKING

Die Erwartung, dass er sich zu einem gehobenen Leistungsträger entwickelt, erfüllt sich zunehmend. Bei den Spurs, die frisch aus den NBA Finals kommen, ist die Konkurrenz im Kader jedoch groß, und einige jüngere Akteure drängten zuletzt nach vorne. Dennoch bleibt Vassell ein stabiler Rollenspieler mit stetigen Fortschritten in der Defensive. Um im Ranking weiter nach oben zu klettern, muss er seine Konstanz im Abschluss jedoch noch einmal steigern.

Statistiken 2025/2026: 13,9 Punkte bei 43,7 % Trefferquote, davon 38,4 % Dreier (67 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: mindestens 19 Punkte, Kandidat für den Titel Most Improved Player.

81: Ayo Dosunmu (Minnesota Timberwolves) NEU IM RANKING

Eine der positiven Erscheinungen der vergangenen Spielzeit: In Chicago agierte er äußerst effizient, sodass die Timberwolves zur Saisonmitte das Risiko eingingen, ihn zu verpflichten. Der finale Durchbruch scheint greifbar, könnte jedoch durch die Ankunft von LaMelo Ball erschwert werden. Im stark besetzten Backcourt neben Ball, Anthony Edwards und Jaden McDaniels muss er sich seine Anteile erkämpfen. Traut man seinen bisherigen Leistungen, hat er das Potenzial, sich in Minneapolis nachhaltig durchzusetzen.

Statistiken 2025/2026: 14,8 Punkte bei 51,7 % Trefferquote, davon 43,9 % Dreier (69 Spiele).

Realistisches Ziel 2026/2027: mindestens 18 Punkte, Kandidat für das NBA All-Defensive Team

Flashscore bei Google bevorzugenSo siehst du unsere News öfter
HinzufügenBei Google hinzufügen