Hatte jeder Klub zuvor noch das Recht, zwei ausgewählte Heimspiele vor einer Verlegung in das Ausland zu schützen, ist dies nun aufgehoben. Grund dafür sei die bessere Planbarkeit der Partien. Einige Top-Spiele könnten so im Ausland stattfinden - auch in Deutschland, wo sich die NFL mit den Auftritten in Berlin, Frankfurt und München eine Fanbasis erarbeitet hat.
Es sei das "Ziel, in die Märkte zurückzukehren, in denen wir gerade Fuß fassen", sagte Peter O'Reilly, stellvertretender Geschäftsführer des Klubbereichs. Gleichzeitig gebe es aber auch "Regionen auf der Welt, die wir für die kommenden Jahre im Blick haben – vielleicht nicht schon 2027, aber danach. Asien wäre ein Beispiel dafür."
Limits werden gelockert - 16 Spiele in Europa möglich
Insgesamt finden im Jahr 2026 neun Spiele auf vier verschiedenen Kontinenten statt, bereits das ist ein Rekord. Zuvor hatte die NFL das Maximum noch bei acht internationalen Duellen pro Saison gehalten. Erstmals wird auch in Frankreich und Australien gespielt, auch München hat 2026 erneut den Zuschlag als Gastgeber erhalten.
2027 können es sogar elf Spiele im Ausland werden: Die Jacksonville Jaguars haben bereits freiwillig ein Heimspiel im Londoner Wembley-Stadion eingeplant. Für weitere Partien außerhalb der USA muss die NFL mit der Spielergewerkschaft verhandeln. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist hoch: Auch 16 internationale Spiele sind in Zukunft denkbar.
