"Er war der Erste, der mich abgeholt und zum Trainingszentrum von Real Madrid gebracht hat. Ich war 13 oder 14; das ist schon ewig her", sagte Mbappé in einem Interview mit der spanischen Zeitschrift AS: "Und jetzt ist er mein Nationaltrainer. Es ist wie im Film, er ist absolute Weltklasse."
Bereits in der vergangenen Woche hatte Mbappé die Bedeutung Zidanes für den französischen Fußball hervorgehoben. Er bezeichnete den früheren Weltmeister als "den Spieler, der die französische Nationalmannschaft am meisten verkörpert". Zidane wiederum bestätigte, dass Mbappé auch unter ihm Kapitän der Équipe Tricolore bleibt.
Neue Ära nach 14 Jahren Deschamps
Mit Zidane beginnt bei Frankreich eine neue Ära. Der 54-Jährige folgte nach der Weltmeisterschaft auf Didier Deschamps, der die Nationalmannschaft 14 Jahre lang betreut hatte. Unter Deschamps gewann Frankreich 2018 den WM-Titel und erreichte 2022 erneut das Finale.
Für Mbappé bedeutet der Trainerwechsel deshalb auch eine ungewohnte Situation. "Es ist eine neue Phase mit einem neuen Trainer. Für uns alle wird es eine neue Erfahrung, da wir bisher nur Deschamps kannten. Es wird eine Umstellung für uns, aber ich denke, alles wird sehr gut laufen."

Zidane hat seinen neuen Posten offiziell seit August inne. In seiner ersten Amtszeit als Nationaltrainer stehen nun zunächst die Nations-League-Partien im Mittelpunkt. Die französische Mannschaft startet am Freitag gegen die Türkei in die neue Saison. Anschließend warten Belgien und Italien.
