Vater kommt aus Tunesien
Damit dürfte sich der WM-Traum für den Bruder des Rio-Weltmeisters Sami Khedira erfüllen. Tunesien trifft bei dem XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) in der Gruppe F auf Japan und die Niederlande, der dritte Gegner wird noch in den Playoffs ermittelt.
Der in Stuttgart geborene Khedira – dessen Vater aus Tunesien stammt – könnte damit theoretisch schon Ende März erstmals für die Nordafrikaner auflaufen. Dann stehen Länderspiele gegen Haiti und Kanada an.

Über den Verbandswechsel des Mittelfeldspielers wurden auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Confederation of African Football (CAF) sowie die Europäische Fußball-Union (UEFA) informiert. Tunesien erhofft sich von Khedira zusätzliche Erfahrung und Stabilität.
Rani Khedira spielte von der U15 bis zur U19 für die Junioren-Nationalmannschaften des DFB. Für die U21 oder die A-Nationalmannschaft wurde er jedoch nie nominiert.
