Strelow brachte das deutsche Quartett mit nur einem Liegend-Nachlader gut ins Rennen, übergab auf Tuchfühlung zur Spitzengruppe. Auch Riethmüller brauchte nur einen Extraschuss liegend, brachte mit starkem Stehendschießen und guter Laufleistung das Team in Führung.
Zobel brachte dann eine identische Schießleistung wie seine Vorgänger, blieb auf Kurs Treppchen. Nawrath kämpfte lange mit um den Sieg, nach einem Nachlader stehend fehlten 7,9 Sekunden nach ganz vorne.
Im Vorjahr war das deutsche Quartett in nahezu gleicher Besetzung in der Chiemgau Arena ebenfalls als Dritter auf dem Podest gelandet, nur Johannes Kühn war damals statt Zobel dabei. Diesmal waren nur Frankreich mit einer Strafrunde und vier Nachladern sowie Norwegen (0 Strafrunden+7 Nachlader/+6,2 Sekunden) etwas zu stark. Die zuvor stets auf dem Podest platzierten Schweden (0+7) landeten auf Position vier.
Sprints und Verfolgung ab Freitag
Für die Männer stehen beim Heim-Weltcup mit dem Sprint am Samstag (14.30 Uhr) und der Verfolgung am Sonntag (15.00 Uhr) noch zwei Einzelrennen an. Vorher will allerdings Franziska Preuß nach ihrer Strafrunde in der Staffel im Sprint der Frauen am Freitag (14.30 Uhr) Wiedergutmachung betreiben, ehe auch für sie am Sonntag (12.30 Uhr/alles ZDF und Eurosport) das Jagdrennen ansteht.
In der kommenden Woche steht dann der Weltcup im tschechischen Nove Mesto an (22. bis 25. Januar).
