Letzter großer Wettkampf: Schmid hofft auf "ein Wunder"

Katharina Schmid am Schanzentisch.
Katharina Schmid am Schanzentisch.REUTERS/Kai Pfaffenbach

Skispringerin Katharina Schmid geht nach einem mäßigen Training ohne große Erwartungen in den letzten großen Wettkampf ihrer Karriere. "Ich hoffe auf ein Wunder. Vielleicht passiert etwas Cooles über Nacht. Vielleicht baut jemand die Schanze nochmal um", sagte die deutsche Fahnenträgerin vor der Entscheidung von der Großschanze am Sonntag (18.45 Uhr/ZDF und Eurosport) mit einem Augenzwinkern.

Die siebenmalige Weltmeisterin Schmid belegte am Samstag in den letzten drei Trainingsdurchgängen nur die Plätze 15, 30 und 14. "Ich komme einfach nicht klar. Ich komme mit meiner Position nicht durch den Radius. Es ist ganz komisch für mich", sagte die 29-Jährige, die nach der Saison ihre Karriere beendet.

Schmid hatte von der kleinen Schanze den 16. Platz belegt, im anschließenden Mixed hatten Selina Freitag und Agnes Reisch den Vorzug erhalten.

Am Sonntag wird erstmals eine Olympiasiegerin von der Großschanze gekürt. Beste Deutsche im Training war die WM-Zweite Selina Freitag auf den Rängen neun, fünf und sieben. Die Norwegerin Eirin Maria Kvandal gewann zwei Durchgänge, den letzten entschied Weltmeisterin Nika Prevc aus Slowenien für sich.