Auf dem Eis blieb eine Blutspur zurück. "Die Schnittwunde an der Wange ist bereits genäht. Das Jochbein ist höchstwahrscheinlich verletzt. Es besteht eine deutliche Schwellung. Das Auge ist geschwollen, und es ist schwer zu sagen, was genau damit los ist, bis eine gründliche Untersuchung durchgeführt wurde", hatte Konrad Niedzwiedzki – Chef de Mission der Polen – am Freitagabend mitgeteilt.
Sellier und die US-Amerikanerin Santos-Griswold wurden disqualifiziert, zuvor hatten beide Athletinnen unerlaubt geschoben. Das Rennen wurde mit vier Teilnehmerinnen wieder aufgenommen.
OP hat bereits stattgefunden
Nach ihrem schlimmen Kufentreffer ist Kamila Sellier schließlich operiert worden. "Kamila wurde operiert, um den beschädigten Knochen zu reparieren. Alles wurde gereinigt", berichtete Niedzwiedzki bei Eurosport.
Sellier (25) sei am Samstagmorgen mit starken Schwellungen aufgewacht und habe nicht viel geschlafen. Im weiteren Tagesverlauf solle die Beweglichkeit ihres Auges überprüft werden.
Im Finale feierten Kim Gilli und Choi Minjeong einen südkoreanischen Doppelsieg, Bronze ging an Corinne Stoddard (USA). Für Gilli war es bereits die zweite Goldmedaille, die 21-Jährige hatte schon mit der Staffel über 3000 m triumphiert.
