Wagner bestätigt Wechsel nach Brooklyn: "Fühlt sich richtig an"

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Mo Wagner ist erleichtert
Mo Wagner ist erleichtertČTK / AP / Duane Burleson

Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat seinen Wechsel zu den Brooklyn Nets aus der NBA bestätigt. "Meine Freundin und ich können es noch gar nicht fassen", sagte der 29-Jährige in seinem Podcast "Kannst du so nicht sagen": "Meine Freundin ist direkt zum NBA-Store gefahren und hat eine Mütze gekauft. Wir bleiben einfach zuhause."

Vorher hatte ESPN berichtet, dass Moritz Wagner beim Team aus New York City einen Vertrag über zwei Jahre in Höhe von 19 Millionen US-Dollar erhalten wird. Nach der abgelaufenen Saison war sein Vertrag bei Orlando Magic ausgelaufen, wo er seit 2021 mit seinem Bruder Franz Wagner zusammengespielt hatte.

Jackpot

Wagner, der in der vergangenen Spielzeit nach einer langen Pause aufgrund eines Kreuzbandrisses zurückgekehrt war, gab zu, er sei auch "finanziell total erleichtert. Nach so einer Verletzung weißt du auch nicht, wie der Markt für dich aussieht."

Nun gehen die Brüder getrennte Wege. Für Moritz Wagner war der Wechsel auch persönlich eine emotionale Angelegenheit, weil er mit seiner Freundin in New York zusammenlebt. "Als wir das Telefon aufgelegt und beide zugestimmt haben, haben wir beide geweint. Weil man schon so ein bisschen checkt: Das fühlt sich richtig an irgendwie", so Wagner.

Gegeneinander statt miteinander

Sein Bruder habe sich derweil sehr für ihn gefreut, so der Center. "Da war ich auch ein bisschen nervös. Weil der war ja überhaupt nicht involviert. Und es war auch schneller, als wir geplant hatten. Aber die Augen sind ganz schön groß geworden. Und wenn er so große Augen hat, weiß ich, dass er sich freut", sagte er. Wagner gab derweil auch zu, es tue "weh, dass ich nicht mehr mit ihm zusammenspiele. Umso wichtiger ist die Nationalmannschaft."

Franz und Moritz Wagner bei einem gemeinsamen NBA-Spiel für Orlando
Franz und Moritz Wagner bei einem gemeinsamen NBA-Spiel für OrlandoOdd ANDERSEN / AFP / AFP / Profimedia

Künftig werden die Brüder in der NBA also gegeneinander antreten, auch wenn sich Moritz Wagner mit dem Gedanken noch schwertut: "Boah, das ist so komisch. Das will ich mir gar nicht vorstellen, wie komisch das ist. Das haben wir wirklich noch nie gemacht. Vielleicht mal im Training bei der Natio."

Vielleicht also ist der Abschied vom Bruder ein bisschen Schicksal, und irgendwie ist er ja auch "ganz happy, dass wir so ein bisschen gezwungen wurden, uns da zu trennen", erklärte Franz, sonst wäre er "wahrscheinlich die ganze Zeit in Orlando geblieben".