"Natürlich macht man sich Gedanken, aber am Ende kann man viele Dinge nicht kontrollieren. Deshalb versuche ich einfach, meinen Sommer zu genießen", sagte der Nationalspieler: "Ich definiere mich inzwischen nicht mehr so sehr über Geld oder Verträge – da bin ich deutlich entspannter geworden. Was kommt, das kommt."
Die gemeinsame Zeit mit seinem Bruder habe zwar lange höchste Priorität gehabt, "aber ich spüre nicht mehr dieses Gefühl, wegen der Geschichte mit meinem Bruder unbedingt dorthin zurückzumüssen", so Wagner.
Ab Mittwoch (0.00 Uhr MESZ) dürfen NBA-Teams mit vertragslosen Spielern, den Free Agents, verhandeln. "Dann können innerhalb von Minuten Entscheidungen fallen", sagte der Berliner.
Der ältere der beiden Wagner-Brüder hatte die erste Hälfte der vergangenen Saison aufgrund eines Kreuzbandrisses verpasst. Zum Ende der Saison konnte er zwar wieder spielen, doch seine Einsatzzeiten verringerten sich. In den Playoffs spielte Wagner in sieben Spielen insgesamt nur knapp zwölf Minuten.
