Markus Krösche "verstehe die Aufregung und die Nervosität. Aber lasst mal ein bisschen Zeit dran, dass Adi mit der Mannschaft arbeiten kann. Dann wird das auch besser werden." Man müsse zu diesem Zeitpunkt der Saison noch "nicht alles in Frage stellen", führte er aus.
Nach einem starken ersten Durchgang samt hochverdienter Führung erinnerte die zweite Halbzeit aber schwer an die enttäuschende Vorsaison. Eintracht Frankfurt fiel regelrecht auseinander. Vor allem die jungen Außenverteidiger Elias Baum und Keita Kosugi wirkten auf diesem Niveau überfordert. Dazu patzte auch noch eine eigentliche Stütze wie Keeper Noah Atubolu, von der Bank kamen keine positiven Impulse.
Match-Center: Frankfurt vs. Augsburg
Hütter ist unzufrieden
"Erste Halbzeit war der Fußball, den ich mir vorstelle. Aber ein Spiel dauert 90 und nicht nur 45 Minuten", haderte Trainer Adi Hütter: "Die zweite Halbzeit war sehr weit weg von dem, was ich sehen möchte. Das war sehr enttäuschend."
Natürlich sei der Start in Durchgang zwei mit dem Doppelschlag von Arijon Ibrahimovic (46.) und Robin Fellhauer (47.) "bitter" gewesen. "Trotzdem erwarte ich eine Reaktion." Dass diese ausgeblieben sei, sei nach schwierigen Monaten auch "Kopfsache".
Generell dürfe sein Team nicht sieben Tore in zwei Spielen kriegen und zweimal eine Führung aus der Hand geben. Deshalb könne er die Negativität im Umfeld und auch die Bedenken verstehen. "Ich hatte mir mein Debüt anders vorgestellt. Nichtsdestotrotz werde ich den Kopf nicht in den Sand stecken", betonte Hütter: "Wir sind in einem Prozess, der derzeit sehr unangenehm ist. Aber nichtsdestotrotz bleibe ich positiv."

