Der Kapitän der Münchener hatte vor einer Woche gesagt, es sehe "schon stark danach aus, dass ich aufhöre". Ob Urbig, der bereits in der vergangenen Saison auf 20 Einsätze kam, nun noch mehr Spiele erhält, sei nicht explizit besprochen. "Der Austausch ist grundsätzlich immer gut. Das war auch letzte Saison so. Ich habe mich natürlich immer gefreut, wenn der Trainer mich aufgestellt hat. Grundsätzlich geht es aber darum, dass das Team weiß, egal welcher Torwart spielt, sie können sich auf alle verlassen", erklärte Urbig.
Nationalmannschaft noch kein Thema
Das ist bei ihm der Fall. Im Januar 2025 war Urbig vom 1. FC Köln zum deutschen Rekordmeister gewechselt. Seitdem absolvierte er 32 Spiele für die Bayern, hielt dabei elf Mal den Kasten sauber. "Ich glaube, im Bälle halten bin ich gut", sagte Urbig: "Fußballerisch, glaube ich, kann ich dem Team viel mitgeben", was natürlich auch für Neuer und Sven Ulreich gelte.
Auch die Nationalmannschaft sei für Urbig "ein Thema, mit dem ich mich noch nicht beschäftigt habe." Während der WM war Urbig als Trainingskeeper mit dem DFB-Tross durch Nordamerika gereist.
Urbig betonte mehrfach, er schaue von Spiel zu Spiel. Die nächste Partie ist der Abschlusstest der Asienreise. In Hongkong geht es am Freitag (14 Uhr MESZ) gegen Aston Villa.
