Heimspiel in München: Zverev hat Bock auf erfolgreiche Titelverteidigung

Alexander Zverev ist für München guter Dinge
Alexander Zverev ist für München guter DingeČTK / imago sportfotodienst / Mladen Lackovic

Tennisprofi Alexander Zverev geht guten Mutes und bester Laune in sein erstes "Heimspiel" in dieser Saison. "Ich freue mich, wieder hier zu sein", sagte der Weltranglistendritte vor seinem Auftaktmatch beim ATP-Turnier in München, wo er als Titelverteidiger antritt. Für den Hamburger ist es die zwölfte Teilnahme auf der Anlage des MTTC Iphitos, dreimal hat er am Rande des Englischen Gartens bereits gewonnen.

Bock auf den Titel

Der erste Gegner von Alexander Zverev beim mit 2,56 Millionen Euro dotierten 500er-Turniers ist Miomir Kecmanovic. Der Serbe ist neben Jannik Sinner (Italien) und Carlos Alcaraz (Spanien) der einzige Spieler, dem sich der Hamburger in diesem Kalenderjahr geschlagen geben musste. "Das war ein Match, da hätte ich gegen jeden Gegner verloren", sagte Zverev über das Achtelfinal-Duell Ende Februar in Acapulco/Mexiko.

Bei den Australian Open hatte Zverev das Halbfinale gegen Alcaraz verloren. Nach der anschließenden Niederlage gegen Kecmanovic erreichte er bei den folgenden drei Masters-Turnieren in Indian Wells, Miami und zuletzt Monte Carlo jeweils das Halbfinale – stets verlor er dabei gegen Sinner. "In den letzten zwei Monaten habe ich nur gegen ihn verloren, was sehr positiv ist", betonte Deutschlands Nummer eins vor dem Match am Dienstag. Wichtig sei ihm freilich auch, mal wieder "ein Turnier zu gewinnen".

Match-Center: Zverev vs. Kecmanovic

Struff mit krankheitsbedingter Absage

Zverev ist in München erneut an Nummer eins gesetzt, mit einem vierten Sieg stiege er zum alleinigen Rekordhalter auf. Neben dem Titelverteidiger, der am Dienstag nach dem Spielbeginn um 11 Uhr das zweite Match auf dem Centre Court bestreiten wird, greifen am Dienstag weitere vier Deutsche ins Turniergeschehen ein: Qualifikant Diego Dedura, "Lucky Loser" Marko Topo, Youngster Justin Engel und Daniel Altmaier.

Bereits kurz vor Turnierbeginn musste dagegen Jan-Lennard Struff passen. Der 35 Jahre alte Warsteiner, von Turnierdirektor Patrik Kühnen mit einen Wildcard ausgestattet, sagte seine Teilnahme am Einzel-Wettbewerb krankheitsbedingt ab. Struff hatte 2024 in München der einzigen Turniersieg seiner Karriere gefeiert.

Struffs Absage kam kurzfristig
Struffs Absage kam kurzfristigČTK / imago sportfotodienst / Philippe Ruiz