Alexander Zverev geht zweifellos mit Selbstbewusstsein in den Kampf um eine Finalteilnahme. Bei sechs der vergangenen sieben Masters-Veranstaltungen stand der deutsche Topspieler im Halbfinale. Auf einen Turniersieg wartet der Hamburger allerdings seit seinem Triumph in München im vergangenen Jahr.
"Es wird hoffentlich eine gute Sandplatzsaison für mich, aber ich muss mich weiter verbessern", sagte Zverev, der den Belagwechsel vom Hartplatz auf die rote Asche trotz üblicher Anfangsschwierigkeiten erfolgreich gemeister hat: "Manchmal stimmt mein Timing noch nicht ganz. Aber es ist die erste Woche für uns", sagte Zverev über seinen Auftritt.
Match-Center: Joao Fonseca vs. Alexander Zverev
Zverev überwindet Satzausgleich
Seine Konstanz ist dennoch durchaus beeindruckend. Der 28-Jährige ist erst der vierte Spieler in der Geschichte der Mastersserie, der zehn Halbfinals bei 1000er-Events auf Sand erreicht hat. Vor Zverev stehen in der Bestenliste noch Rafael Nadal (37-mal), Novak Djokovic (28) und Roger Federer (19).
Zverev ging das Duell mit dem Weltranglisten-40. Fonseca mit Vorfreude an und zeigte schnell, dass er sich auf Sand wohlfühlt. Nach ungenutzten Breakchancen zu Beginn der Partie geduldete er sich bis zum Ende des ersten Satzes – und schlug dann zu.
Fonseca, der mit seiner krachenden Vorhand viele Tennisfans elektrisiert und schon einen Sandplatztitel aus Buenos Aires vorzuweisen hat, fluchte auch Anfang des zweiten Satzes. Doch er holte ein Break Rückstand auf, zog beflügelt vorbei und brachte Zverev in echte Bedrängnis. Doch der Deutsche schlug im dritten Satz routiniert zurück.
Zverev, der in Indian Wells und in Miami jeweils im Halbfinale an Sinner gescheitert war, verdiente sich damit die nächste Chance, ein echtes Ausrufezeichen zu Beginn der Sandplatzsaison zu setzen.
