Anderer Belag – und doch derselbe Ausgang: Alexander Zverev hat auch das dritte Halbfinal-Duell mit Jannik Sinner binnen vier Wochen klar verloren. Beim Masters von Monte Carlo unterlag er dem Weltranglistenzweiten nach einer fehlerhaften Darbietung mit 4:6, 1:6.
"Ich habe sehr, sehr solide gespielt", sagte Italiens Tennis-Star anschließend über seine Leistung. Für Zverev war es die achte Niederlage in Folge gegen Sinner – bei den letzten fünften Aufeinandertreffen blieb er dabei immer ohne Satzgewinn.
Zverev verpasst Finale in Monte Carlo
Anders als bei den beiden Hartplatz-Pleiten in Indian Wells (2:6, 4:6) und Miami (3:6, 6:7) – bei denen Zverev zumindest phasenweise mithalten konnte – hatte Zverev auf seinem Lieblingsuntergrund Sand diesmal nicht den Hauch einer Chance.
Nach nur 34 Minuten hatte Sinner den ersten Satz gewonnen und nach 1:22 Stunden seinen ersten Matchball verwandelt. Für Sinner war es im 13. Aufeinandertreffen mit Zverev der neunte Sieg.
Mitunter erinnerte das Duell in seiner Einseitigkeit an das 0:6, 1:6 beim Paris-Masters im Oktober. Für French Open (ab dem 24. Mai) macht Zverevs Auftritt wenig Hoffnungen – obwohl der Deutschland zumindest im zweiten Satz einige gute Momente hatte. Dennoch erarbeitete er sich keine einzige Breakchance.

Im zweiten Halbfinale standen sich am Samstag der Spanier Carlos Alcaraz und der monegassische Lokalmatador Valentin Vacherot gegenüber. Der Weltranglistenerste feierte einen ungefährdeten 6:4, 6:4-Erfolg, wodurch es am Sonntag zum Traumfinale der beiden Dauerrivalen Sinner und Alcaraz kommen wird.
Auf Zverev wartet bis zum Turnierstart in Roland Garros jedenfalls eine Menge Arbeit. Weiter geht es für Sascha in der kommenden Woche in München. Dort ist er Titelverteidiger, bei den BMW Open feierte er seinen bislang einzigen Turniersieg in den vergangenen eineinhalben Jahren.
Match-Center: Zverev vs. Sinner / Alcaraz vs. Vacherot
