Mit dem Finaleinzug schreibt Anastasia Potapova ein Stück österreichische Turniergeschichte: Erstmals seit Bestehen der Veranstaltung steht eine ÖTV-Spielerin im Einzel-Endspiel. Am Sonntag trifft sie auf die topgesetzte Mirra Andreeva, die sich im anderen Halbfinale gegen Elena-Gabriela Ruse durchsetzte.
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"Mein erstes 500er-Finale, mein erstes Finale als Österreicherin. Ich bin so dankbar für die Unterstützung", sagte Potapova nach dem Spiel.
Kontrolle nach ausgeglichenem Beginn
Im ersten Satz musste Potapova zunächst mehrere Breakchancen ihrer Gegnerin abwehren, setzte sich dann aber mit druckvollen Grundschlägen ab und sicherte sich die Führung. Auch im zweiten Durchgang gelang ihr ein früher Vorsprung, den sie konsequent ausbaute.
Nach 1:20 Stunden verwertete sie ihren ersten Matchball. "Mein Erfolgsgeheimnis war einfach: Fokussiert bleiben", erklärte sie.
Finale gegen topgesetzte Andrejewa
Andrejewa hatte im ersten Halbfinale anfangs Mühe, setzte sich aber schließlich klar durch. "Ich habe versucht, das zu akzeptieren und mich auf mein Spiel zu fokussieren", sagte sie.
Die Bilanz spricht leicht für die Russin, die zwei der bisherigen drei Duelle mit Potapova gewonnen hat.
