Nachdem Sabalenka bereits das Vorjahresfinale sowie die Endspiele der WTA Finals und der Australian Open gegen die Kasachin verloren hatte, deutete in der kalifornischen Wüste zunächst alles auf eine weitere Niederlage hin. Doch die vierfache Grand-Slam-Siegerin bewies Nehmerqualitäten, kämpfte sich eindrucksvoll zurück und riss die Partie an sich.
Zum Match-Center: Aryna Sabalenka vs. Elena Rybakina
"Mein Ziel war es, die Pläne A bis E parat zu haben, aber heute haben A, B und C definitiv nicht funktioniert", erklärte Sabalenka den Medienvertretern.
"Erst als ich mein Selbstvertrauen zurückgewann, konnte ich wieder zu meinem gewohnt aggressiven und dominanten Spiel finden. Ich bin sehr froh, dass mein Repertoire mittlerweile so breit gefächert ist. Egal wie ein Match verläuft, ich finde immer die kleinen Stellschrauben, die mir am Ende zum Sieg verhelfen."
Sabalenka ist mental stärker geworden
Sabalenka betonte zudem, dass gerade die schmerzhaften Finalniederlagen der Vergangenheit ihre mentale Stärke geformt haben.
"Diese Niederlagen haben mich gelehrt, dass ein Spiel erst vorbei ist, wenn der letzte Punkt gespielt wurde. Solange man noch im Match ist, hat man immer eine Chance", so Sabalenka. "Ich habe gelernt, unter allen Umständen mental stabil zu bleiben. Trotz vieler bitterer Momente bin ich heute in der Lage, selbst in schwierigen Phasen fokussiert zu bleiben und bis zum Ende zu kämpfen."
