In der Vergangenheit hatte der Weltranglistenzweite gelegentlich mit extremer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. So musste er beispielsweise im Januar bei den Australian Open aufgrund schwerer Krämpfe in der dritten Runde aufgeben und schied im Vorjahr in Shanghai vorzeitig aus.
Bei seinem knappen 7:6(6), 7:6(4)-Sieg über Daniil Medvedev am Sonntag war davon jedoch nichts zu spüren, trotz Temperaturen von 35 Grad Celsius pünktlich zum Finalstart.
"Es war zwar heiß, aber nicht schwül, was einen großen Unterschied macht", erklärte Sinner gegenüber der Presse. "Da ich schon eine Woche früher hier war und unter ähnlichen Bedingungen trainiert habe, fühlte ich mich bestens vorbereitet. Die Hitze bereitete mir diesmal keinerlei Probleme, was für mich eine sehr positive Erkenntnis ist."
Sinner schließt zu Legenden auf
Er ergänzte: "Das ist alles Teil des Prozesses, um als Athlet das nächste Level zu erreichen. Wir investieren viel Zeit im Fitnessstudio, um dauerhaft auf diesem Niveau bestehen zu können."
Mit diesem Erfolg hat Sinner nun auf allen sechs Hartplatz-Masters-1000-Turnieren sowie bei den ATP Finals, den Australian Open und den US Open triumphiert. Damit reiht er sich in einen elitären Kreis neben Legenden wie Roger Federer und Novak Djokovic ein.
"Ich wusste, dass mir dieser Titel noch fehlte, deshalb wollte ich mich so professionell wie möglich vorbereiten", sagte er. "Dieser Sieg bedeutet mir viel. Jetzt bleiben mir ein paar Tage zur Erholung, bevor es in Miami direkt weitergeht. Auch dort ist es mein Ziel, mein bestmögliches Tennis zu zeigen."
Zum Match-Center: Daniil Medvedev vs. Jannik Sinner
