Duo für Zverev außer Reichweite
"Die Nummer eins zurückzuerobern bedeutet mir viel", sagte Jannik Sinner, der seit Montag mit 13.350 Punkten wieder knapp vor seinem großen Rivalen Carlos Alcaraz (13.240) steht: "Ich bin wirklich glücklich darüber, auf diesem Belag einen großen Titel zu gewinnen. Das war mir vorher nicht gelungen."
Sinner, der den Weltranglistendritten Alexander Zverev (5.555) wie schon in Indian Wells und Miami im Halbfinale ausgeschaltet hatte, ist nach Novak Djokovic und Rafael Nadal erst der dritte Spieler, der vier ATP-1000-Titel in Folge gewonnen hat.

Kampfsansage vor den French Open
Auch in Paris war er am Ende der letzten Saison erfolgreich gewesen. Und immer mehr richtet sich der Fokus auf die französische Hauptstadt, in der ab 24. Mai bei den French Open um den nächsten Grand-Slam-Titel gespielt wird.
Sinner bringt sich für das Highlight deutlich in Stellung. Zuvor hatte er in seiner Karriere einzig 2022 im kroatischen Umag einen Titel auf Sand gewonnen, vergangenes Jahr forderte er Alcaraz in Paris in einem epischen Endspiel über fünf Sätze, vergab aber Matchbälle und verlor. Sein Ziel für dieses Jahr dürfte angesichts seiner aktuellen Topform klar sein: Er will Alcaraz auch am Eiffelturm entthronen.
