"Bedeutet mir viel": Sinner überholt Alcaraz und ist wieder Nummer 1 der Welt

Jannik Sinner hat drei Masters in Folge gewonnen, zuletzt Monte Carlo
Jannik Sinner hat drei Masters in Folge gewonnen, zuletzt Monte Carlo REUTERS/Manon Cruz

Jannik Sinner sang ergriffen die italienische Nationalhymne und genoss den Moment. Sein vierter Masterstriumph in Serie und der Sprung an Carlos Alcaraz vorbei an die Spitze der Weltrangliste: Der 24-jährige strahlte nach dem Coup in Monte Carlo über das ganze Gesicht.

Duo für Zverev außer Reichweite

"Die Nummer eins zurückzuerobern bedeutet mir viel", sagte Jannik Sinner, der seit Montag mit 13.350 Punkten wieder knapp vor seinem großen Rivalen Carlos Alcaraz (13.240) steht: "Ich bin wirklich glücklich darüber, auf diesem Belag einen großen Titel zu gewinnen. Das war mir vorher nicht gelungen."

Sinner, der den Weltranglistendritten Alexander Zverev (5.555) wie schon in Indian Wells und Miami im Halbfinale ausgeschaltet hatte, ist nach Novak Djokovic und Rafael Nadal erst der dritte Spieler, der vier ATP-1000-Titel in Folge gewonnen hat.

Top 10 der Weltrangliste
Top 10 der WeltranglisteFlashscore

Kampfsansage vor den French Open

Auch in Paris war er am Ende der letzten Saison erfolgreich gewesen. Und immer mehr richtet sich der Fokus auf die französische Hauptstadt, in der ab 24. Mai bei den French Open um den nächsten Grand-Slam-Titel gespielt wird.

Sinner bringt sich für das Highlight deutlich in Stellung. Zuvor hatte er in seiner Karriere einzig 2022 im kroatischen Umag einen Titel auf Sand gewonnen, vergangenes Jahr forderte er Alcaraz in Paris in einem epischen Endspiel über fünf Sätze, vergab aber Matchbälle und verlor. Sein Ziel für dieses Jahr dürfte angesichts seiner aktuellen Topform klar sein: Er will Alcaraz auch am Eiffelturm entthronen.