Für Österreichs Tennis-Herren ist die aktuelle Challenger-Woche alles andere als nach Wunsch angelaufen. Sebastian Ofner, Joel Schwärzler und Jurij Rodionov scheiterten bei ihren jeweiligen Turnieren bereits zum Auftakt.
Besonders für Ofner setzt sich damit eine schwierige Phase fort. Österreichs Nummer eins unterlag beim Challenger in Cancun dem als Nummer sieben gesetzten Roman Safiullin mit 3:6, 4:6.
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Für den Steirer war es bereits die fünfte Niederlage in Folge. Damit missglückte auch die Generalprobe für die am 30. August beginnenden US Open.
Schwärzler kann Erfolgslauf nicht fortsetzen
Auch Joel Schwärzler musste in Kingston überraschend früh die Segel streichen. Der Vorarlberger unterlag dem Weltranglisten-495. Kenta Miyoshi aus Japan mit 2:6, 5:7.
Damit konnte Schwärzler nicht an seinen starken Auftritt von Grodzisk Mazowiecki anknüpfen. Dort hatte der 20-Jährige vor zwei Wochen seinen dritten Challenger-Titel gefeiert und sich damit ein neues Karrierehoch erarbeitet. Seither setzte es allerdings zwei Erstrundenniederlagen in Folge.
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Ebenfalls gegen einen Japaner erwischte es Jurij Rodionov in Québec. Der Niederösterreicher war beim 1:6, 4:6 gegen Rei Sakamoto weitgehend chancenlos. Nach nur 36 Minuten war der erste Satz verloren. Im zweiten Durchgang hielt Rodionov besser dagegen, eine Breakchance konnte er sich allerdings nicht erarbeiten. Nach 1:21 Stunden war das Aus besiegelt.
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Oberleitner verliert Krimi im Match-Tiebreak
Auch im Doppel gab es aus österreichischer Sicht eine Enttäuschung. Neil Oberleitner und sein tschechischer Partner Petr Nouza mussten sich in Québec Ariel Behar und Fernando Romboli mit 6:7(5), 6:3, 8:10 geschlagen geben.
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Besonders bitter: Im ersten Satz servierten Oberleitner/Nouza beim Stand von 5:4 auf den Satzgewinn, konnten die Chance aber nicht nutzen. Nach dem Satzausgleich führten sie im entscheidenden Match-Tiebreak bereits mit 3:0. Bei 8:8 gingen schließlich die letzten beiden Punkte an Behar/Romboli.
