Gegen Lokalmatadorin: Kämpferin Siegemund muss nun auch noch das Publikum bezwingen

Laura Siegemund nach ihrem sensationellen Erfolg über Liudmila Samsonova
Laura Siegemund nach ihrem sensationellen Erfolg über Liudmila SamsonovaFRANK MOLTER / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Nach ihrem Mega-Comeback in der ersten Runde ist Laura Siegemund die letzte im Turnier verbliebene deutsche Tennisspielerin bei den Australian Open. Am Donnerstag muss die Metzingerin schon am frühen Morgen deutscher Zeit (ab 3 Uhr MEZ/Eurosport) ran. Mit ihrer Aufgabe in der zweiten Runde ist Siegemund allerdings nicht ganz glücklich.

"Gegen Australier ist es nicht schön. Da habe ich schon einmal die zweite Runde verloren", sagte die 37-Jährige vor ihrem Duell mit der Qualifikantin Maddison Inglis. "Es ist schwierig, weil die Fans wirklich gigantisch sind. Das ist schon eine unangenehme Geschichte."

Zum Match-Center: Maddison Inglis vs. Laura Siegemund

Dennoch geht Siegemund favorisiert in die Partie gegen die Nummer 168 der Welt. Nicht zuletzt weil ihr gegen die gesetzte Liudmila Samsonova in der ersten Runde ein beeindruckendes Comeback gelungen war. Trotz eines Rückstands von 0:6, 2:5 und 15:30 und zweier Matchbälle ihrer Kontrahentin drehte Siegemund die Partie noch zu ihren Gunsten.