Siegemund, die dreimal die dritte Runde Down Under erreicht hat und nun auf Maddison Inglis oder Kimberly Birrell (beide Australien) trifft, erwies sich damit einmal mehr als Schreck für höher eingeschätzte Gegnerinnen. Im vergangenen Jahr hatte die Weltranglisten-48. mit ihrem Lauf ins Wimbledon-Viertelfinale für Furore gesorgt, nun will sie auch auf dem blauen Hartplatz im Melbourne Park möglichst weit kommen.
Zum Match-Center: Laura Siegemund vs. Liudmila Samsonova
"Ich habe nicht aufgegeben und mich reingefightet", sagte Siegemund bei Eurosport. Sie habe im ersten Satz viele Probleme gehabt und Samsonova sie "fast an die Wand genagelt". Dann habe sie versucht, Punkt für Punkt zu spielen, das Match eng zu halten. "Ich habe auch selber nicht mehr dran geglaubt", sagte Siegemund: "Dann habe ich ein paar gute Games gespielt, und sie hat angefangen zu wackeln."
Siegemund erlebte gegen Samsonowa einen Start zum Vergessen. Nach dem bitteren ersten Satz fing sie sich aber und kämpfte unverdrossen. Jetzt stimmte bei Siegemund auch die Körpersprache, sie feuerte sich immer wieder lautstark an und gewann sichtlich an Selbstvertrauen. Auch im dritten Satz holte Siegemund ein Break auf und kämpfte sich mit der Unterstützung des Publikums durch.
