Djokovic, der selbst mit einer großen Blase am Fuß zu kämpfen hatte, darf damit weiter auf seinen insgesamt elften Titel bei seinem Lieblingsturnier hoffen. Schon im vergangenen Jahr hatte der Altmeister (38) bei allen vier Grand Slams das Halbfinale erreicht. Insgesamt steht er zum 54. Mal in der Vorschlussrunde bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere.
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Musetti hingegen verpasste auf ganz bittere Weise sein drittes Halbfinalticket bei einem Major. Es hätte am Freitag ein italienisches Duell mit dem Titelverteidiger Jannik Sinner, der später am Tag auf Ben Shelton trifft, auf ihn warten können. So droht nun Djokovic die Herausforderung gegen Sinner.
Musetti: Rückzug nach zwei Stunden
Dem Serben schienen gegen Musetti zunächst auch die zusätzlichen zwei Tage Pause keinen Vorteil zu verschaffen. Djokovic hatte kein Achtelfinale spielen müssen, weil sein Gegner Jakub Mensik verletzungsbedingt zurückzog. Die bereits bekannte Blase am Fuß machte ihm abermals zu schaffen, nach dem zweiten Satz ließ er sich neue Verbände anlegen.
Kurz darauf aber war es plötzlich sein Gegner, der behandelt werden musste. Musetti hatte Probleme mit den Adduktoren im rechten Oberschenkel. Danach versuchte der Italiener, der zuvor überragend gespielt hatte, die Ballwechsel kurz zu halten - er spielte aber sichtlich gehemmt. "Das ist nicht sein Spiel - ich bin mal gespannt, wie lange das gut geht", sagte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport. Es ging nicht lange gut - nach 2:08 Stunden war die Partie beendet.
