Der 28-jährige Deutsche jagt weiterhin seinem ersten Grand-Slam-Titel hinterher und weiß genau, wie nah Triumph und Enttäuschung beieinanderliegen. Im vergangenen Jahr stand Zverev im Finale der Australian Open, wurde dort jedoch von Jannik Sinner klar in die Schranken gewiesen. Kurz darauf geriet seine Saison ins Stocken – Schulter-, Rücken- und Sprunggelenksprobleme warfen ihn zurück.
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Nun ist Zverev jedoch wieder schmerzfrei und zeigt sich spielerisch wie körperlich deutlich stabiler. Besonders seine veränderte, offensivere Ausrichtung könnte für Alcaraz gefährlich werden. "Ich fühle mich auf dem Platz wohl, weil ich schmerzfrei bin und ein gutes Niveau spiele", erklärte Zverev.
Alcaraz beeindruckt von Zverev-Niveau
Er habe gezielt an seinem aggressiven Spiel gearbeitet, insbesondere an den ersten Schlägen nach dem Aufschlag, der Vorhand nach dem Service sowie an gelegentlichen Serve-and-Volley-Varianten. "Wenn das für mich aufgeht, wird sich auch der Erfolg einstellen", zeigte sich der Hamburger überzeugt.
Alcaraz ist gewarnt. Der Spanier, der erstmals das Halbfinale der Australian Open erreicht hat, trainierte vor dem Turnier gemeinsam mit Zverev und zeigte sich beeindruckt vom Niveau des Deutschen. Dieses sei "wirklich, wirklich hoch“, betonte der Weltranglistenerste.
Dennoch blickt Alcaraz dem Duell mit Vorfreude entgegen. "Es wird ein großartiges Match", sagte er. "Ich werde bestens vorbereitet sein. Wenn er mich schlagen will, muss er richtig schwitzen."
