Das brachte Ofner (29) derart aus der Fassung, dass er anschließend acht von neun Ballwechseln und damit das Match 6:4, 4:6, 6:7 (11:13) verlor. "Ich wusste, dass noch Zeit war, in einem Super Tiebreak hast du immer eine Chance, darum habe ich weiter daran geglaubt", sagte Basavareddy. "Ich sah, dass er etwas angespannt wirkte, und die Bälle waren schon recht alt, daher war jeder Ballwechsel ein harter Kampf", ergänzte er: "Ich habe mich daher voll und ganz darauf konzentriert, so viele Bälle wie möglich im Spiel zu halten."
Zum Match-Center: Basavareddy vs. Ofner
Ofner zeigt Größe
Den sogenannten Super Tiebreak (oder Match Tiebreak) gibt es in den Entscheidungssätzen der Grand-Slam-Turniere mittlerweile seit einiger Zeit, in Melbourne seit 2019, daran gewöhnt haben sich aber offensichtlich noch nicht alle Profis. Einen regulären Tiebreak im ersten oder zweiten Satz hätte Ofner mit sieben Punkten für sich entschieden. Nun darf Basavareddy um den Einzug ins Hauptfeld spielen.
Ofner nahm seinen Blackout mit Größe. Den Social-Media-Clip der Australian Open, der für reichlich Spott sorgte, teilte er selbst bei Instagram und schrieb dazu: "S**t happens".
