"Ich wusste, dass er großartig spielen wird, ich kenne sein Niveau. Es war trotzdem schwerer als gedacht am Anfang", lobte Alcaraz: "Ich habe den Ball nicht so gespürt - und seine Bälle kamen wie eine Bombe. Deswegen bin ich froh, diesen schwierigen ersten Satz überstanden zu haben."
Zum Match-Center: Carlos Alcaraz vs. Yannick Hanfmann
Nach 2:44 Stunden verwandelte Alcaraz, der vor allem zu Beginn hart arbeiten musste, seinen dritten Matchball. Der Spanier trifft auf der Jagd nach seinem siebten Grand-Slam-Titel nun auf Corentin Moutet (Frankreich) oder den US-Amerikaner Michael Zheng. Hanfmann muss hingegen weiter auf seinen ersten Drittrundeneinzug bei einem Major-Turnier warten.
Alcaraz will Karriere-Grand-Slam vollenden
Hanfmann hatte gegen Alcaraz bereits einmal verloren, als der Spanier erst 16 gewesen war. Doch der mittlerweile 22 Jahre alte Alcaraz hatte zu Beginn durchaus Probleme mit dem Deutschen. Hanfmann ließ sich von der Kulisse nicht einschüchtern und erarbeitete sich immer wieder anerkennenden Beifall in der Arena.
Alcaraz hingegen wirkte seltsam fest und produzierte mehr Fehler als gewohnt. Für den ersten Satzgewinn musste er 78 Minuten ackern. Danach aber wurde seine Arm lockerer, und die Wege für Hanfmann länger. Der 34-Jährige ließ sich nach dem zweiten Satz am Bauchmuskel behandeln und war nun nicht mehr ganz auf Augenhöhe. Mit mehreren sehenswert abgewehrten Matchbällen sorgte er aber noch einmal für Begeisterung.
Alcaraz verfolgt am Yarra River das Ziel, als jüngster Spieler den Karriere-Grand-Slam zu vollenden. Die Australian Open sind daher sein "Hauptziel" in diesem Tennisjahr.
