Lipowitz hält mit den Besten mit und klettert in Katalonien auf Podestplatz

Florian Lipowitz bestätigt seine gute Form
Florian Lipowitz bestätigt seine gute FormČTK / DPA / Nicolás Carvalho Ochoa

Radsport-Ass Florian Lipowitz hat mit einem weiteren ganz starken Auftritt einen Podestplatz bei der Katalonien-Rundfahrt erobert. Auf der schweren vorletzten sechsten Etappe mit der kurzen Bergankunft in Queralt musste sich der Tour-Dritte vom Team Red Bull-Bora-hansgrohe nur dem souveränen Gesamtführenden Jonas Vingegaard sowie dem Franzosen Lenny Martinez geschlagen geben und geht als Dritter in die Schlussetappe.

Der zweimalige dänische Tour-Sieger Vingegaard setzte bei seinem zweiten Etappensieg in Folge nach 158,2 km mit zehn Sekunden Vorsprung auf Martinez durch, der im Sprint um Platz zwei vor Lipowitz lag. In der Gesamtwertung führt Jumbo-Visma-Kapitän Vingegaard nun mit 1:22 Minuten vor Martinez (Bahrain Victorious).

Geringer Rückstand – Historische Gelegenheit

Lipowitz liegt weitere acht Sekunden zurück. Das Polster des Ulmers auf den viertplatzierten Franzosen Valentin Paret-Peintre beträgt 13 Sekunden. In der langen Geschichte der Volta a Catalunya hat es noch kein Deutscher unter die Top drei geschafft

RB-Starzugang Remco Evenepoel stellte sich am Samstag ganz in den Dienst seines Teamkollegen und machte auf dem Weg zum Schlussanstieg Tempo für Lipowitz. Dabei hängte die Favoritengruppe den bis dahin in der Gesamtwertung zweitplatzierten Österreicher Felix Gall ab. Erst 2,5 km vor dem Ziel ließ sich Evenepoel zurückfallen.

Die 105. Auflage der erstmals 1911 ausgetragenen Katalonien-Rundfahrt endet am Sonntag mit einer Etappe in Barcelona. Dabei geht es sieben Mal über den Montjuic, der auch bei der Tour de France im Juli auf dem Programm steht.