Sein Rennstall durfte dennoch jubeln: Den Massensprint entschied Jasper Philipsen vor dem Dänen Tobias Lund Andresen (Decathlon-CMA CGM) und van Aerts Teamkollegen Christophe Laporte (Visma-Lease a bike) für sich. Der 28-Jährige zog durch den ersten Erfolg eines Belgiers bei dem Traditionsrennen seit van Aert 2021 mit seinem 60. Profisieg mit van der Poel gleich. Im Ziel fielen sich die beiden Topstars in die Arme.
Van der Poel belohnt sich nicht
Van der Poel, der erst am Freitag zum dritten Mal in Folge das belgische Eintagesrennen E3 Saxo Classic gewonnen hatte, war bei der 240,8 Kilometer langen Hatz von Middelkerke nach Wevelgem knapp 36 Kilometer vor dem Ziel bei der letzten Überquerung des Kemmelbergs ausgerissen. Nur van Aert konnte auf der tückischen Kopfsteinpflaster-Passage folgen. Zum Sieg reichte es allerdings nicht.
Zunächst schloss der Belgier Alex Segaert auf, dann wurde das Trio einen Kilometer vor dem Ende vom Hauptfeld gestellt. Deutsche spielten bei der Entscheidung keine Rolle. Van der Poel, Weltmeister von 2023, verpasste damit einen weiteren Triumph für seine große Titelsammlung. Am kommenden Sonntag und eine Woche später kommt es zu den mit Spannung erwarteten Duellen mit Superstar Tadej Pogacar bei der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix.
