Er kletterte nach einer starken Vorstellung in der Gesamtwertung aber an seinem Teamkollegen Primoz Roglic vorbei auf Rang zwei. Paul Seixas setzte sich nach einem langen Zweikampf erst im Zielsprint durch und feierte seinen dritten Sieg im fünften Rennen.
"Es war eine harte Etappe, ich war am Limit", sagte Seixas, der sich auf den letzten 30 km einen Zweikampf mit Lipowitz lieferte. Der Deutsche sei "sehr stark" gewesen. "Das war ein enges Rennen, chapeau", so Seixas.
Der 19-Jährige geht mit einem komfortablen Vorsprung von 2:30 Minuten auf Florian Lipowitz in das Finale am Samstag. Roglic belegt im Gesamtklassement Rang drei (+3:40 Minuten), knapp vor dem Spanier Ion Izagirre (Cofidis/+3:50).
Lipowitz ließ nichts unversucht
Bei der womöglich letzten Gelegenheit auf den Gesamtsieg versuchte Lipowitz alles. Erstmals griff der 25-Jährige 70 km vor dem Ziel am Krabelin, einem von drei Anstiegen der ersten Kategorie, an. Seixas jedoch konnte immer folgen.
Am letzten steilen Anstieg 30 km vor dem Ziel lösten sich die Top vier der Gesamtwertung vom bereits ausgedünnten Hauptfeld, Lipowitz versuchte es noch einmal – doch Seixas blieb bis zuletzt dran und setzte die entscheidende Attacke aus dem Windschatten heraus.
Die Schlussetappe am Samstag ist mit 135,4 km vergleichsweise kurz, bietet mit fast 3.000 Höhenmetern aber nochmals ein anspruchsvolles Profil. Zwischen dem Start in Goizper-Antzuola und dem Ziel in Bergara liegen sechs gewertete Anstiege.
So schwer wie die Kletterpassagen am Freitag sind diese aber nicht mehr - und dennoch warnte Seixas mit Blick auf die Wettervorhersage: "Das wird nicht einfach mit dem Regen. Die anderen sind sehr stark, sie wollen gewinnen und werden wieder attackieren."
