Medienberichten zufolge sangen die Anhänger: "bote, bote, bote musulman el que no bote" (übersetzt: "Spring, Spring, Spring, wer nicht springt, ist ein Muslim"). Der Stadionsprecher forderte die Fans daraufhin mehrmals auf, die Äußerungen zu unterlassen.
Zum Match-Center: Spanien vs. Ägypten
"Wir haben diese Art von Verhalten verurteilt und deutlich gemacht, dass sich so etwas nicht wiederholen darf", sagte Rafael Louzan, Präsident des spanischen Verbands, in einem Statement. Er bezeichnete es als "einzelne, isolierte Vorfälle".
Auch de la Fuente kritisierte das Verhalten eines Teils der 35.000 Zuschauer scharf. "Das ist unerträglich. Gewalttätige Menschen nutzen den Fußball, um sich einen Platz zu verschaffen", so der 64-Jährige – und fügte an: "Sie müssen aus der Gesellschaft entfernt, identifiziert und so weit wie möglich ferngehalten werden."
Krieg verhinderte Katar als Spielort
Das Spiel war wegen des Krieges im Nahen Osten aus Katar nach Barcelona verlegt worden und diente als Vorbereitung auf die WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli). Spanien trifft in der Gruppe H dann auf Uruguay, Saudi-Arabien und Neuling Kap Verde. Ägypten bekommt es in der Staffel G mit Belgien, Iran und Neuseeland zu tun.
