Pia Zerkhold, die 2022 in Peking im Achtelfinale ausgeschieden war, präsentierte sich diesmal deutlich stärker. Im Seeding Run erzielte sie die siebentbeste Zeit, gewann anschließend souverän ihr Achtelfinale und setzte sich im Viertelfinale erst nach Fotofinish gegen die Deutsche Jana Fischer durch.
Im Halbfinale lag die 27-Jährige zwischenzeitlich in Führung, musste sich aber als Dritte geschlagen geben – lediglich 0,10 Sekunden trennten sie vom Finaleinzug. Das kleine Finale um die Plätze fünf bis acht entschied Zerkhold klar für sich und erreichte damit ihr bestes Saisonresultat.

„Das Halbfinale war sehr eng, es wäre natürlich stark gewesen, ins große Finale zu kommen. Ich bin aber zufrieden mit meiner Leistung und freue mich über den Sieg im kleinen Finale“, erklärte Zerkhold. Der Kurs habe ihr gelegen, auch wenn sie im direkten Duell keinen Raum mehr gefunden habe.
Am Sonntag steht für sie noch der Mixed-Bewerb auf dem Programm. Ob sie gemeinsam mit Olympiasieger Hämmerle oder mit Dusek antritt, ist noch offen. „Die Rennen sind eng, da muss alles zusammenpassen“, sagte Zerkhold mit Blick auf den abschließenden Wettkampf. Die Vorfreude ist jedenfalls groß, denn "die ‚Buam‘ sind saugut beieinand."
