In einem unglaublich spannenden Snowboard-Cross-Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien gewann Alessandro Hämmerle, wie schon vor vier Jahren in Peking, die Goldmedaille. Österreichs Aushängeschild in dieser Disziplin agierte taktisch und technisch herausragend, setzte nicht nur einmal im letzten Drittel der Strecke zur Aufholjagd an. Auch im großen Finale überholte er auf den letzten Metern zwei Kontrahenten, um den Kanadier Eliot Grondin auf Platz zwei zu verweisen.
Bronze für Dusek, ÖSV-Präsidentin begeistert
Hinter Grondin holte mit Jakob Dusek ein weiterer ÖSV-Boarder Bronze. Der Niederösterreicher lag im Finale lange Zeit an letzter Stelle, packte aber wie Hämmerle im Schlussteil seinen Top-Speed aus und schob sich noch auf Rang drei.
Roswitha Stadlober, ÖSV-Präsidentin war im Zielraum begeistert: "Es ist so wunderschön. Großartig, wie Alessandro und Jakob gefahren sind. Das ganze Team hat sich diese Medaillen verdient. Gratulation an alle."
Für David Pickl (18.) und Lukas Pachner (19.) war im Achtelfinale Endstation. Pickl erklärte, er habe den Start nicht optimal erwischt und sei von seiner Linie abgekommen. Pachner, der bei seinen wohl letzten Spielen antrat, zeigte sich ebenfalls unzufrieden: „Die Erwartungen waren höher, aber es hat nicht alles gepasst.“
