Das Finale war eigentlich schon entschieden, bevor es wirklich in die heiße Phase ging. Noch vor der Abendsession führte Barry Hawkins mit 7:1 gegen Jack Lisowski und brauchte in der zweiten Session nur noch zwei Frames zum Titel.
Hawkins startete mit einem Century Break von 105 Punkten standesgemäß in den Tag, wurde nach kleineren Breaks von Liswoski im Folgeframe aber wieder ausgekontert.
Zum Match-Center: Hawkins vs. Lisowski
Hawkins dominiert erste Session
Dann jedoch begann Hawkins' Dominanz: Breaks von 102, 88, 76 und 62 Punkten verhalfen ihm zu sechs Frame-Gewinnen in Folge. Darunter schnappte er sich auch einen umkäpften Durchgang - neben starkem Breakbuildung legte er auch Nervenstärke an den Tag.
Lisowski verkürzte den Rückstand am Abend schnell mit Breaks von 112 und 102 auf 7:3. In Frame 11, der 47 Minuten dauerte, war es eine spektakuläre lange Rote, die ein Break von 37 Punkten ermöglichte, wodurch er den Rückstand auf drei Frames verkürzte. Doch zu Beginn des 12. Frames profitierte Hawkins von einer glücklichen roten Kugel bei einem Safety-Versuch und erzielte anschließend 68 Punkte, so übernehm er wieder die Kontrolle.
Nach der Pause verschoss Hawkins eine schwierige Rote in die Mitte, Lisowskis snchließendes 53er Break hielt seine Hoffnungen beim Stand von 5:8 am Leben. Doch im 14. Frame erzielte Hawkins zwei kleinere Breaks inklusive starker Einsteiger und brachte das Match so nach Hause.
