Favoritensterben bei Welsh Open: Auch Kyren Wilson muss früh Koffer packen

Kyren Wilson muss das Match weitestgehend von seinem Stuhl verfolgen.
Kyren Wilson muss das Match weitestgehend von seinem Stuhl verfolgen.ČTK / imago sportfotodienst / O.Behrendt

Bei den Welsh Open gibt es in der 2. Runde die nächste Überraschung. Nachdem in Runde eins bereits Mark Selby und Shaun Murphy scheiterten, muss mit Kyren Wilson auch die Nummer zwei der Welt früh gehen.

Das Favoritensterben bei den Welsh Open geht weiter. Nachdem in Runde eins bereits u.a. Mark Selby und Shaun Murphy ihre Koffer packen mussten, scheitert in der zweiten Runde auch Kyren Wilson früh im Turnierverlauf. Die Nummer zwei der Welt verliert klar mit 1:4 gegen Zhou Yuelong.

Der Chinese ging schnell mit 3:0 in Führung, dabei spielte er ein 93er sowie ein 50er Break. Wilson kam dank einer 75 zwar nochmal auf 1:3 heran, nach dem Midsession Intervall ließ Zhou aber mit einem 72er Break keine Zweifel darüber aufkommen, wer an diesem Abend die bessere Form an den Tag legen würde.

Alle Ergebnisse der ersten beiden Runden

Mark Selby scheitert früh

Der Weltmeister von 2024 ist aber nicht der einzige Favorit, der in Wales früh patzte. Stephen Maguire (3:4 gegen Robbie Williams) und Gary Wilson (1:4 gegen Sam Craigie) verloren in der zweiten Runde ebenfalls gegen klar tiefer platztierte Spieler in der Weltrangliste.

Schon in der ersten Runde mussten mit Mark Selby, Shaun Murphy und Si Jiahui drei Profis aus der Top 16 die Segel streichen. Selby unterlag dem 20-jährigen Jiang Jun trotz 3:1-Führung, Si konnte ein 0:3 nicht mehr aufholen und musste sich mit 2:4 geschlagen geben.

Shaun Murphy wird gedemütigt

Die bemerkenswerteste Leistung lieferte aber Murphys Gegner Chang Bingyu: Die Nummer 54 der Welt spielte vier Century Breaks (136, 130, 130 119), bei denen er drei Total Clearences spielte. Murphy gelang im gesamten Match nur ein Punkt, der 23-jährige Chinese unterlief im gesamten Spielverlauf kein einziger Fehler bei einem Lochversuch.

Lokalmatador Mark Williams hingegen gab sich bisher keine Blöße. Der Routinier setzte sich in der zweiten Runde mit 4:1 gegen Martin O'Donnell durch.