International Championship: Alle Sieger und Maximum Breaks seit 2012

Die Trophäe der International Championship.
Die Trophäe der International Championship.ČTK / imago sportfotodienst / IMAGO

Die International Championship ist ein Ranglistenturnier der World Snooker Tour und hat in der Vergangenheit bereits einige große Namen als Sieger hervorgebracht. Flashscore zeigt dir, wer diesen Titel in der Vergangenheit gewonnen hat.

Seit 2012 ist die International Championship fester Bestandteil des World-Snooker-Tour-Kalenders und hat in den letzten Jahren einige der ganz Großen des Sports als Sieger gesehen.

Viele Jahre lang galt das Turnier als das "erste große Auslandsturnier" im Snooker, da es außerhalb Großbritanniens einen hohen Ranglistenstatus und ein großes Preisgeld bot. 2025 lag der Preistopf bei 825.000 £.

Ehemalige Sieger

Die International Championship wurde bislang nur elfmal ausgetragen, da das Turnier von 2020 bis 2022 wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt wurde. Die Erstaustragung 2012 gewann der Engländer Judd Trump – es war sein zweiter Titel bei einem Ranglistenturnier überhaupt. Seitdem gab es sieben verschiedene Sieger, wobei es drei Spielern gelang, das Turnier jeweils zweimal zu gewinnen: Trump, Mark Selby und Ding Junhui.

Selby holte den Titel 2016 und 2017 und ist damit der einzige Spieler, der seinen Titel verteidigen konnte. Sein erster Sieg war der bislang deutlichste im Wettbewerb: Er besiegte Ding im Finale mit 10:1. Ding selbst gewann erstmals 2013 und zum zweiten Mal 2024. Trump sicherte sich seinen zweiten Titel 2019.

Die vollständige Liste aller Sieger:

2012: Judd Trump

2013: Ding Junhui

2014: Ricky Walden

2015: John Higgins

2016: Mark Selby

2017: Mark Selby

2018: Mark Allen

2019: Judd Trump

2023: Zhang Anda

2024: Ding Junhui

2025: Wu Yize

Maximum Breaks – Alle 147er

Auch wenn der Turniersieg das große Ziel ist, würden manche sagen, dass ein Maximum Break – das "perfekte Spiel" – schon ein Sieg für sich ist. Insgesamt gab es in der Geschichte des Turniers, inklusive Qualifikation, sieben Maximum Breaks.

Das erste Maximum gelang 2017 dem ehemaligen Weltmeister Kyren Wilson. Seine 147 spielte er in der Runde der letzten 32 gegen Martin Gould. Tom Ford war der zweite, der ein 147er-Break erzielte – in der Qualifikation 2019 gegen Fraser Patrick. Ryan Day gelang 2023 gegen Mink Nutcharut ein Maximum in der Qualifikation.

Auf dem Weg zu seinem Titel 2023 spielte Chinas Zhang Anda ein Maximum im Finale gegen Tom Ford. Sein Landsmann Xu Si erzielte 2024 seine 147 gegen Ryan Day in der Runde der letzten 32.

2025 gab es gleich zwei Maxima: In der Qualifikation spielte Gary Wilson eine 147 gegen Artemis Zizins, im 1/16-Finale gelang Zak Surety das Kunststück gegen Aaron Hill.