18 von 25 kamen durch – Halbzeit-Orakel der Vierschanzentournee

Liegt Prevc auch nach dem Neujahrsspringen in Führung, hat er ausgezeichnete Chancen
Liegt Prevc auch nach dem Neujahrsspringen in Führung, hat er ausgezeichnete ChancenDANIEL KARMANN / DPA / DPA PICTURE-ALLIANCE VIA AFP

Wer auch immer nach dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen am Donnerstag (14 Uhr/ZDF, ORF und Eurosport) die Vierschanzentournee anführt, hat zumindest rein statistisch schon eine Hand am Goldadler. Denn wer zur Halbzeit in der Gesamtwertung vorne liegt, gewinnt in den meisten Fällen auch die Tournee.

Seit 1999/2000 lagen von 25 Halbzeitführenden 18 schließlich auch in der Endabrechnung in Bischofshofen vorne – zuletzt der Österreicher Daniel Tschofenig im Vorjahr.

Bei den vergangenen 17 Auflagen verspielten sogar nur vier Springer ihren Vorsprung - darunter vor zwei Jahren der deutsche Hoffnungsträger Andreas Wellinger, der letztlich Gesamtzweiter wurde.

Zudem erreichten bei zwei der jüngsten sechs Auflagen die Spitzenreiter des Halbzeitklassements nicht einmal das Podest: Ryoyu Kobayashi (2019/20) und Halvor Egner Granerud (2020/21) landeten jeweils nur auf Rang vier.

Den dramatischsten Absturz erlebte Gregor Schlierenzauer im Winter 2007/08. Der Weltcup-Rekordsieger aus Österreich führte damals auch nach dem dritten Springen noch, fiel dann aber beim Abschluss in Bischofshofen als 42. der Tageswertung auf Rang zwölf zurück.

Die Führenden vor Innsbruck seit 2000/01 und ihre Endplatzierung

Saison - Führende Garmisch - Endplatzierung

2000/01 Noriaki Kasai (Japan) – 12.

2001/02 Sven Hannawald (Deutschland) – Sieger

2002/03 Janne Ahonen (Finnland) – Sieger

2003/04 Sigurd Pettersen (Norwegen) – Sieger

2004/05 Janne Ahonen (Finnland) – Sieger

2005/06 Janne Ahonen (Finnland) – Sieger (gleichauf mit Jakub Janda/Tschechien)

2006/07 Gregor Schlierenzauer (Österreich) – 2.

2007/08 Gregor Schlierenzauer (Österreich) – 12.

2008/09 Wolfgang Loitzl (Österreich) – Sieger

2009/10 Andreas Kofler (Österreich) – Sieger

2010/11 Thomas Morgenstern (Österreich) – Sieger

2011/12 Gregor Schlierenzauer (Österreich) – Sieger

2012/13 Anders Jacobsen (Norwegen) – 2.

2013/14 Thomas Diethart (Österreich) – Sieger

2014/15 Stefan Kraft (Österreich) – Sieger

2015/16 Peter Prevc (Slowenien) – Sieger

2016/17 Kamil Stoch (Polen) – Sieger

2017/18 Kamil Stoch (Polen) – Sieger

2018/19 Ryoyu Kobayashi (Japan) – Sieger

2019/20 Ryoyu Kobayashi (Japan) – 4.

2020/21 Halvor Egner Granerud (Norwegen) – 4.

2021/22 Ryoyu Kobayashi (Japan) – Sieger

2022/23 Halvor Egner Granerud (Norwegen) – Sieger

2023/24 Andreas Wellinger (Deutschland) – 2.

2024/25 Daniel Tschofenig (Österreich) – Sieger