Fehlen werden in Fernost wie angekündigt auch der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger und Routinier Pius Paschke, die sich auf die Skiflug-WM in Oberstdorf (23. bis 25. Januar) vorbereiten. Wieder mit dabei ist dagegen der zuletzt erkältete Philipp Raimund.
Am Start ist zudem Karl Geiger, dem sich in Sapporo die letzte Chance auf Erfüllung der Olympianorm (einmal Top 8 oder zweimal Top 15) bietet. Noch lebt sein Traum. "Ich war zweimal bei Winterspielen, das Flair ist etwas ganz Besonderes", hatte Geiger zuletzt gesagt.
Letzte Olympia-Chance für Geiger
In Sapporo stehen die Chancen etwas besser, weil der eine oder andere Topspringer eine Pause einlegt. Doch die Zahlen sprechen klar gegen Geiger: Ganze zwölf Weltcup-Punkte hat er in diesem Winter geholt, Platz 23 ist sein bestes Ergebnis, seit Ende November hat er keinen zweiten Durchgang mehr erreicht. Und doch gibt er nicht auf. "Die große Reise nach Japan steht an", schrieb er in seiner Kolumne für sport.de: "Meine Intuition sagt mir, dass ich nicht weit davon weg bin, das Richtige zu tun."
Komplettiert wird das Team durch Luca Roth und Ben Bayer, die beide zuletzt im zweitklassigen Continental Cup überzeugten. Am Dienstag hatten Roth und Bayer auf der Großschanze der Olympischen Spiele 2022 im chinesischen Zhangjiakou sogar einen deutschen Doppelsieg gefeiert. "Luca und Ben haben zuletzt im Continental Cup mit Platz eins und zwei gute Leistungen gezeigt und bekommen daher die Möglichkeit, ein weiteres Mal in dieser Saison um Weltcup-Punkte zu springen", sagte Horngacher.
