TOP - Maximilian Ortner am Podest
Maximilian Ortner lag am Samstag nach dem ersten Durchgang in Führung und sein erster Weltcupsieg war zum Greifen nahe. In der Entscheidung fiel er aber noch auf Platz 2 zurück und musste Gregor Deschwanden den Vortritt lassen. "Es ist ein besonderer Ort, mein bestes Weltcup-Ergebnis zu feiern“, zeigte er sich nach dem Bewerb dennoch mehr als zufrieden. "Mit dem Nebel hat man nichts gesehen. Sobald ich aber in der Hocke war, habe ich gewusst, was ich tun muss. Ich bin voll happy. Das ist die Krönung meiner Saison.“
FLOP - Domen Prevc verpasst die Entscheidung
Für eine Überraschung sorgte Saisondominator Domen Prevc. Der 26-jährige Slowene landete im ersten Durchgang schon nach 117,5 Metern und verpasste die Entschidung als 42. deutlich. Angesichts seiner überragenden Leistungen im Olympiawinter wird ihm dieser eine Ausrutscher aber nicht beschäftigen.
TOP - Tomofumi Naito mit Überraschungssieg
Der zweite Bewerb am Sonntag musste aufgrund der Wetterbedingungen nach dem ersten Durchgang abgebrochen werden. Der Japaner Tomofumi Naito triumphierte mit 0,1 Punkten Vorsprung auf den Slowenen Anze Lanisek. Dritter wurde der Finne Antti Aalto (- 1,1). Für Naito war es der erste Weltcup-Sieg. Der 33-Jährige war im Weltcup zuvor noch nie auf dem Podest gestanden.
FLOP - Windböen als Spielverderber
Im zweiten Bewerb sorgten starke Windböen für einige brenzlige Situationen und Unmut bei den Athleten und Trainern. "Da muss ich auch mal die FIS kritisieren, weil sie mit aller Gewalt einen Durchgang durchdrücken wollte, damit das Ergebnis dasteht und eigentlich auf die Sicherheit der Athleten ein bissl geschissen wird. Es war teilweise wirklich gefährlich. Das müssen wir so hinnehmen, aber cool war es nicht“, war ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl verärgert.
Der Deutsche Felix Hoffmann konnte bei seinem Sprung einen Sturz gerade noch verhindern. Daraufhin verzichtet sein Teamkollege Philipp Raimund freiwillig auf sein Antreten. "Ich habe gemerkt, es wird immer noch wilder, immer noch unabsehbarer“, sagte Raimund in der ARD. "Ich bin freiwillig hier, ich will Spaß am Skispringen haben und muss mir dann nicht noch Sorgen machen, ob ich heil unten ankomme.“
