Lisa Eder lag nach dem ersten Durchgang mit einem Sprung auf 95 Meter auf Platz fünf. Im Finale steigerte sie sich mit einem Satz auf 100 Meter und rückte um einen Rang vor, das Podium blieb jedoch außer Reichweite. Olympia-Gold holte sich Anna Odine Ström (NOR) mit 267,3 Punkten. Silber ging an die Weltcup-Dominatorin Nika Prevc aus Slowenien, die den Sieg um 1,1 Punkte verpasste. Bronze gewann die Japanerin Nozomi Maruyama.
Die weiteren Österreicherinnen spielten im Kampf um die Spitzenplätze keine Rolle. Julia Mühlbacher und Lisa Hirner belegten die Ränge 22 und 24. Meghann Wadsak schied als 35. bereits nach dem ersten Durchgang aus.
Eder "wollte eine Medaille"
„Es war nicht das Ergebnis, das ich mir erhofft habe“, sagte Eder im ORF-Interview. Sie sprach von einem schwierigen Wettkampftag und hoher Nervosität, hielt aber fest, dass der vierte Platz angesichts der Umstände dennoch ein solides Resultat sei. Der erste Sprung sei nicht optimal gewesen, im zweiten habe sie zwar zugelegt, jedoch nicht den erhofften Top-Sprung gezeigt. „Ich wollte eine Medaille haben“, war Eder schlussendlich enttäuscht.
