Emma Aicher, die bereits im Dezember die Abfahrt in St. Moritz gewonnen hatte, feierte ihren insgesamt vierten Weltcup-Erfolg und den zweiten im Super-G. Für die 22-Jährige Deutsche war die Strecke Neuland, was sie jedoch nicht daran hinderte, eine sehr saubere Fahrt zu zeigen. Sie erklärte danach, dass sie sich von oben bis unten aber wohlgefühlt habe.
"Ich war heute von oben bis unten mit dem Skifahren zufrieden. Ich finde, dass ich immer ein paar Fehler habe, heute war ich zufrieden. Es macht mir riesig Spaß, Rennen zu fahren. Ich fokussiere mich auf mein Skifahren und versuche so gut wie möglich zu fahren. Das Resultat kommt dann von selber", sagte sie beim Interview mit dem ORF.
Auch Aichers DSV-Kollegin Kira Weidle-Winkelmann durfte sich freuen. Nach dem zweiten Platz in der Abfahrt am Samstag, legte sie mit Rang acht (+1,22) ein weiteres gutes Resultat nach.
ÖSV-Damen enttäuschen
Aus österreichischer Sicht überwog hingegen die Unzufriedenheit. Cornelia Hütter, die Zwölfte (+1,46) wurde, sprach von einem schwierigen Rennen: "Es war ein harter Arbeitstag. Es ist schwierig, ich bin froh, wenn ich von der Strecke wegkomme. Ich finde hier meinen Stil nicht, es geht nichts weiter, ich werde nicht schneller. Ich freue mich jetzt auf Training in Österreich.“

Auch Mirjam Puchner zeigte sich trotz ihres neunten Platzes (+1,25) kritisch und verwies auf entscheidende Fehler in einzelnen Kurven, die sie sich noch genau ansehen wolle. Nina Ortlieb (17.), Ariane Rädler (18.), Ricarda Haaser (21.) und Nadine Fest (23.) holten ebenfalls Weltcup-Punkte.
Vonn erneut knapp geschlagen
US-Star Lindsey Vonn bestätigte als Zweite ihre starke Form in Tarvisio, wo sie in der Vergangenheit große Erfolge gefeiert hatte. Dennoch zeigte sich die US-Amerikanerin etwas enttäuscht, da ihr erneut nur 27 Hundertstel zum Sieg fehlten. Besonders im Hinblick auf die kommenden Großereignisse hofft sie, diese Reserven bald abrufen zu können.
Bereits am Dienstag geht es für die Damen mit einem Riesentorlauf am Kronplatz weiter.
