Das traditionsreiche Nightrace in Madonna Di Campiglio ist 2026 fest in französischer Hand. Clement Noel, Dritter nach dem ersten Durchgang, zündet in der Entscheidung den Turbo, um das Skifest in Italien für sich zu entscheiden.
Der Franzose zeigte sich nach dem Rennen glücklich: "In Madonna ist es immer speziell. Ein Sieg ist mir hier in der Vergangenheit noch nicht gelungen. Auch mein erster Durchgang heute war nicht so gut, aber der zweite Lauf war sehr gut. Ich freue mich auch sehr über Platz drei von Paco. Schön, mit einem Freund, auf dem Podest zu stehen."
Auf Platz zwei landete der Halbzeitführende Eduard Hallberg. Der Finne bestätigte seine zuletzt sehr gute Form mit einem weiteren Top-Resultat. Am Ende fehlten dem Youngster aus dem hohen Norden lediglich zwölf Hundertstel auf den Sieg.
"Ich bin glücklich, bin sehr gut Ski gefahren. Ein paar kleine Fehler haben mir heute den Sieg gekostet. Ich vertraue dem Prozess. Als Führender in den zweiten Durchgang zu starten, ist mental sehr schwierig - eine besondere Erfahrung", brachte Hallberg auch den gestiegenen Erwartungsdruck ins Treffen.
Komplettiert wurden die Top-3 von Paco Rassat. Der Franzose wies 37 Hundertstel Rückstand auf, allerdings trennten ihn auch nur 22 Hundertstel von Rang zehn. Steven Amiez sorgte als Neunter für einen sehr guten Teamerfolg der Franzosen.
ÖSV-Team enttäuscht, Strasser bester Deutscher
Für Österreichs Slalom-Herren endete das Nightrace mit einer herben Enttäuschung. Manuel Feller, nach Durchgang eins als 14. noch bester ÖSV-Läufer, schied in einem unrhytmisch gesetzten zweiten Durchgang, wie auch acht weitere Athleten, aus. Michael Matt (+0,87) belegte im Endklassement Rang zwölf, Johannes Strolz wurde 17. (+1,92). In der aktuellen Form, wird es für den ÖSV nicht leicht, vier wirklich konkurrenzfähige Athleten für den Olympia-Slalom zu nominieren.
Bester Deutscher wurde Linus Strasser als 14. (+0,98). Die weiteren DSV-Athleten schieden aus.
