US-Superstar Mikaela Shiffrin steht kurz davor, mit sechs Gesamtweltcup-Siegen den Rekord von Annemarie Moser-Pröll einzustellen. DSV-Youngster Emma Aicher müsste das letzte Rennen gewinnen, während Shiffrin außerhalb der Top 15 bleibt, um noch vorbeizuziehen.
Shiffrin feierte am Dienstag mit 1,31 Sekunden Vorsprung auf Wendy Holdener ihren insgesamt 110. Weltcup-Sieg und dominierte erneut im Slalom. Aicher belegte Rang drei, büßte somit wertvolle Punkte ein. Dennoch, Fehler dürfen sich im allesentscheidenden Riesentorlauf am Dienstag beide nicht erlauben.
Aicher möchte "Spaß haben"
Shiffrin zeigte sich daher zurückhaltend: "Es ist überhaupt nichts sicher, im letzten Rennen kann alles passieren. Es ist eine große Ehre, sich mit jemandem zu messen, der in allen Disziplinen so stark und sicher fährt. Ich fühle mich gut. Das Beste ist, einfach locker zu bleiben und gut Ski zu fahren."
Aicher zeigte sich zufrieden, im Gesamtweltcup bis zum Schluss mitmischen zu können, auch wenn der Riesentorlauf nicht ihre stärkste Disziplin ist. "Ich hätte das nie im Leben geglaubt. Vor einem Jahr war ich so weit weg von dem Ganzen. Der Riesen ist natürlich meine schlechteste Disziplin, aber ich kann das genießen und Spaß haben.“
Eines ist jedenfalls gewiss - es wird die spannendste Entscheidung im Damen-Gesamtweltcup seit Jahren. Und egal wie es am Dienstag ausgeht, Aicher und Shiffrin versprechen auch in der kommenden Saison großartige Duelle.
