Dominic Paris feierte damit seinen insgesamt achten Sieg auf der Strecke und stellte einen neuen Rekord auf. Vincent Kriechmayr fehlten lediglich 0,07 Sekunden auf Platz eins, Haaser lag 0,38 Sekunden zurück. Dahinter platzierte sich mit Marco Schwarz als Achter ein weiterer Österreicher in den Top Ten. Die übrigen ÖSV-Starter blieben außerhalb der Punkteränge.
Die Entscheidung im Super-G-Weltcup war bereits vor dem Rennen gefallen. Marco Odermatt sicherte sich die kleine Kristallkugel zum vierten Mal in Folge und lag am Ende deutlich vor Kriechmayr und Haaser.
Kriechmayr bestätigte mit Rang zwei seine starke Form zum Saisonabschluss und gratulierte Odermatt: "Schlussendlich hat er weit mehr Punkte geholt und ist der verdiente Disziplinensieger. Er ist herausragend. Natürlich hätte ich mir gerne gewünscht, dass ich da oben stehe, aber er war einfach besser, das kann ich neidlos anerkennen."
Im ORF-Interview sagte der ÖSV-Star zudem, dass die Saison gerne noch länger hätte dauern können: "Natürlich hätte ich es gerne, wenn die Saison weitergehen würde. Aber es ist, wie es ist. Ich nehme die zwei Podien gerne mit und freue mich darüber."
Über die Reaktion des ÖSV in Person von Alpinchef Christian Mitter zur Causa Konditionstrainer war er durchaus erfreut: "Genau das, was ich erreichen wollte, habe ich erreicht. Der Verband ist bemüht. Ich glaube, es steht mir zu, dass ich auch einmal leichte Kritik üben kann."
