Van der Poel, der seit über zwei Jahren in Cross-Rennen ungeschlagen ist, setzte sich bei seinen Heim-Wettkämpfen in Hulst vor seinem Landsmann und Alpecin-Premier-Tech-Teamkollegen Tibor del Grosso sowie Thibau Nys aus Belgien durch. Bereits in der zweiten von acht Runden zog der klar favorisierte van der Poel das Tempo an, die Konkurrenz konnte nicht mehr folgen. Am Ende hatte van der Poel nach 26,1 km 35 Sekunden Vorsprung auf del Grosso. Die beiden deutschen Starter, Fabian Eder und Marcel Meisen, hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.
Van Aert fehlte verletzt
Van der Poel hatte zuvor 2015, 2019, 2020, 2021, 2023, 2024 und 2025 den WM-Titel geholt. Sein größter Rivale fehlte in diesem Jahr: Wout van Aert, Weltmeister der Jahre 2016 bis 2018, ging aufgrund einer Knöchelfraktur nicht an den Start. Diese hatte sich der Belgier, der wie van der Poel auch regelmäßig auf der Straße für Aufsehen sorgt, Anfang Januar zugezogen.
Van der Poel sicherte sich seinen insgesamt neunten Weltmeistertitel auf dem Rad. 2023 in Glasgow gewann er das Regenbogentrikot auf der Straße, 2024 auf dem Gravelbike. Ob er nach seinem Rekordtitel im Cyclocross weitermachen will, ließ van der Poel immer wieder offen.
