Urinprobe verweigert
Tiger Woods war zuvor in seinem Wohnort Jupiter Island mit seinem Wagen verunglückt. Die zuständige Polizei teilte mit, dass er Anzeichen einer Beeinträchtigung gezeigt habe. Einen Atemalkoholtest bestand Woods jedoch.
"Als wir ihn dann zu einer Urinprobe aufforderten, verweigerte er diese", sagte Sheriff John Budensiek: "Daher wurde er wegen Trunkenheit am Steuer, Sachbeschädigung und der Verweigerung eines rechtmäßigen Tests im Zusammenhang mit dem Unfall angeklagt."
Woods blieb unverletzt
Woods, der beim Unfall unverletzt blieb, versuchte laut Budensiek auf einer zweispurigen Straße einen Reinigungs-Lkw zu überholen. Dabei habe er mit seinem Land Rover das Heck gestreift. Das Fahrzeug kippte daraufhin auf die Fahrerseite, Woods konnte eigenständig herauskrabbeln.
Die Experten für Drogenerkennung, die Woods am Unfallort untersuchten, empfanden den Golfer als "lethargisch" und gingen davon aus, dass er unter dem Einfluss "irgendeiner Art von Medikamenten oder Drogen" stand, sagte Budensiek. In seinem Fahrzeug wurden keine Drogen oder Medikamente gefunden.
Da Woods den Urintest verweigerte, was ihm nach dem Recht des Bundesstaates Florida zusteht, werden die Behörden "niemals endgültige Ergebnisse darüber erhalten, unter welchem Einfluss er sich zum Zeitpunkt des Unfalls befand", sagte Budensiek.
Nicht der erste schwere Autounfall
Der Crash ereignete sich kurz nach 14 Uhr Ortszeit. Es ist nicht der erste Autounfall des 50-Jährigen. 2021 hatte Woods in Kalifornien bei einem mehrfachen Überschlag schwere Beinverletzungen erlitten. Damals gab es eine andere Ursache: Woods war gut 140 km/h schnell unterwegs gewesen. In der Folge musste der 15-malige Majorsieger mehrmals operiert werden.
Woods hatte zuletzt im Rahmen der Indoorliga TGL sein Comeback gegeben und danach eine Teilnahme am Masters (ab 9. April) im US-Bundesstaat Georgia zumindest nicht ausgeschlossen.
