Vor allem Schmid will beim letzten Großereignis ihrer Karriere (18.45 Uhr/ARD und Eurosport) noch einmal glänzen. "Ich will nicht einfach nur dabei sein, dafür war ich in den letzten Jahren zu gut. Großereignisse und Olympische Spiele schreiben ihre eigenen Geschichten", sagt die siebenmalige Weltmeisterin.
In den sechs Trainingsdurchgängen lief es für Schmid allerdings durchwachsen, ein achter Rang am Freitagmorgen war ihr bestes Ergebnis. Auftrieb erhoffte sich die deutsche Fahnenträgerin von der Eröffnungsfeier. "Ich hoffe, dass ich von dort den Schwung mitnehmen kann, diese gute Stimmung, diese Atmosphäre, das Gefühl", so Schmid.
Prevc bleibt Topfavoritin
Bessere Chancen auf eine Medaille dürften Reisch und Freitag haben. Reisch verbuchte am Freitag in einem Trainingsdurchgang immerhin einen zweiten Platz, Freitag stand in dieser Saison schon sechsmal auf dem Podest. Beide haben in ihrer Karriere noch nie einen Weltcup gewonnen - was für Winterspiele keine schlechte Voraussetzung ist. Zwei der drei bisherigen Olympiasiegerinnen - Carina Vogt 2014 und die Slowenin Ursa Bogataj 2022 - hatten vor ihren Goldflügen im Weltcup keinen Sieg gefeiert.
Topfavoritin bleibt indes die slowenische Weltmeisterin Nika Prevc. Die 20-Jährige gewann im Training vier der fünf Durchgänge, in denen sie am Start war. Einmal knapp geschlagen wurde sie nur von Lisa Eder aus Österreich.
